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Hohenbrunn liegt als Rodungsinsel inmitten eines Gürtels aus Bannwald. Zugleich befindet sich der Ort an der Schnittstelle zwischen München und dem Bayerischen Oberland; Seen und örtliche Berge liegen in der Nähe. Für einen Aufenthalt lassen sich so Natur und Ortsgeschichte als zwei unterschiedliche Schwerpunkte betrachten: Der Hohenbrunner Rundwanderweg führt durch den Wald, während Sankt Stephanus und die überlieferten historischen Daten Einblicke in die Gemeinde geben. Hohenbrunn gliedert sich in mehrere Ortsteile.

Anreise und Orientierung

Für Verbindungen nach München und in umliegende Gemeinden bestehen S-Bahn- und Busangebote. Die Gemeinde ordnet bestimmte Ortsteile verschiedenen Bahnhöfen zu: Riemerling dem Bahnhof Ottobrunn, Hohenbrunn Dorf und die Siedlung Grasbrunner Weg dem Bahnhof Hohenbrunn sowie die Luitpoldsiedlung dem Bahnhof Wächterhof. Das ist ein hilfreicher Unterschied, wenn Sie Wege in Hohenbrunn oder Fahrten in die Umgebung planen; der Ortsname allein sagt noch nicht, welche Station für Ihren Zielbereich vorgesehen ist. Prüfen Sie vor Reisebeginn aktuelle Fahrpläne und stellen Sie die Verbindung passend zu Unterkunft und geplanten Zielen zusammen.

Rundwanderweg durch den Wald

Der Hohenbrunner Rundwanderweg ist ein familienfreundlicher Naturlehrpfad und verläuft durch den Wald auf gut ausgeschilderten Wegen. Er richtet sich an Familien, Kinder, Wandernde und Radwandernde; die Beschreibung verbindet Naturerlebnis mit Bewegung und spielerischem Lernen. Dazu tragen 23 Mitmachstationen bei, die Informationen über den Wald vermitteln und zur Beteiligung einladen. Die Stationen geben dem Unterwegssein einen inhaltlichen Schwerpunkt und verbinden Lernen mit Bewegung. Die kurze Schleife ist etwa 4,5 Kilometer lang, die lange 8,5 Kilometer. So können Sie die Runde nach der gewünschten Streckenlänge auswählen; die Angaben können sich ändern, falls der Weg angepasst wird.

Ortsgeschichte und Baukunst

Historische schriftliche Verweise auf Hohenbrunn gibt es aus den Jahren 780 und 814; 814 gilt als Gründungsjahr der Gemeinde. Auch die Dorfkirche Sankt Stephanus bietet einen konkreten Anhaltspunkt zur Geschichte des Ortes: Sie ist spätgotisch, ihr Turm erhielt 1680 eine barocke Zwiebelhaube. An einem Bauwerk treffen damit ein spätgotischer Kirchenstil und eine spätere barocke Turmform aufeinander. Wer sich für Architektur interessiert, kann diese beiden Merkmale als unterschiedliche historische Zeitschichten betrachten, ohne dafür eine umfassende Ortschronik vorauszusetzen.

MUNA: Zugang vorab planen

Die MUNA erstreckt sich über Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Auf dem 180 Hektar großen Militärgelände befinden sich 120 oberirdische Bunker. Für die Besuchsplanung ist die Zugangslage wichtig: Das Areal ist normalerweise eingezäunt und für die Öffentlichkeit geschlossen. Führungen werden an ausgewählten Tagen angeboten. Wenn Sie eine Besichtigung einplanen, prüfen Sie deshalb vorab die Termine und Zugangsmöglichkeiten.

Hallenbad und Café in Riemerling

Das Hallenbad Riemerling ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Öffnungszeiträume und vorübergehende Schließungen können sich ändern; prüfen Sie daher aktuelle Hinweise, bevor Sie den Besuch einplanen. Café O.K. am Riemerlinger Sportcampus und Hallenbad bietet Gästen eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken. Auch das Angebot und die Betriebsmodalitäten können sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Planegg, Aschheim, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Schäftlarn, Unterföhring, Gräfelfing, Baierbrunn, Ismaning

Zur übergeordneten Reiseübersicht: München.

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