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Planegg bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Maria Eich mit Wallfahrt und Wegen, die am Ort vorbeiführen, ein Badeplatz an der Würm sowie Kirchen und Kulturprogramm. So können Sie Ihren Besuch danach ausrichten, ob Sie sich stärker für sakrale Orte, Bewegung im Freien, Flussbaden oder Veranstaltungen interessieren. Auch die Geschichte des Ausflugsortes gehört dazu: Planegg wurde besonders nach der Eröffnung der Bahnlinie Pasing–Starnberg im Jahr 1854 zu einem Erholungsziel für München.

Maria Eich: Wallfahrt, Kirchen und Wege

Maria Eich liegt im Kreuzlinger Forst und im Würmtal südwestlich von München. Die Wallfahrtstradition ist mit einer Marienfigur verbunden, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts in einer Eiche aufgestellt wurde. Auf dem Wallfahrtsplatz stehen Bänke unter ausgewachsenen und jungen Bäumen bereit; sie dienen dem Ausruhen und dem Gebet. Die barocke Gnadenkapelle und die moderne Wallfahrtskirche sind für Besucher geöffnet und setzen mit ihren unterschiedlichen Bauformen einen klaren Kontrast. Das jährliche Programm umfasst besondere Gottesdienste, Konzerte und Exerzitien; die konkreten Angebote wechseln. Radwege, Wanderwege und Spaziermöglichkeiten führen an Maria Eich vorbei. Der Wallfahrerweg nach Maria Eich verläuft überwiegend eben; leichte Steigungen gibt es an Brücken und Unterführungen. Der S-Bahnhof Planegg ist eine Rückkehrmöglichkeit für Pilger, die Maria Eich besuchen. Prüfen Sie die ÖPNV-Verbindungen vor der Fahrt.

Baden an der Würm

Ein anderer Schwerpunkt ist die Würm-Badestelle. Dort können Sie in der Würm baden und auf der angrenzenden Flusswiese sonnen. Die Badestelle wird als frei nutzbare öffentliche Badestelle beschrieben, nicht als offizielles Bad mit Rettungsschwimmern und festen Eintrittszeiten. Prüfen Sie vor dem Baden die örtlichen Badebedingungen. Am Badeplatz stehen Wasser und Flusswiese im Mittelpunkt – ein anderer Schwerpunkt als Wallfahrt und Kirchenkunst rund um Maria Eich.

Kirchengeschichte in Martinsried und Planegg

Auch in Martinsried prägt eine Kirche die Ortsgeschichte. St. Martin bildet den historischen Mittelpunkt des alten Martinsried und ist erstmals 1180 dokumentiert. Im Inneren befinden sich drei von der Renaissance beeinflusste Altäre sowie zwei Kreuze aus dem 18. Jahrhundert: ein Prozessionskreuz und ein Kanzelkreuz. Die Planegger Waldkirche wurde 1926 nach Entwürfen des Münchner Architekten Theodor Fischer errichtet.

Bei St. Martin liegt der früheste genannte zeitliche Bezugspunkt: Die Kirche ist 1180 erstmals dokumentiert. Maria Eichs Marienfigur wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts aufgestellt; die Waldkirche entstand 1926. Das Jahr 1180 bezeichnet die erste Dokumentation, nicht ein ausgewiesenes Baujahr von St. Martin. So lassen sich die Wallfahrtstradition, die frühe Dokumentation der Martinsrieder Kirche und das Baujahr der Waldkirche zeitlich unterscheiden.

Kulturprogramm und Kupferhaus

Das Kulturforum Planegg präsentiert kulturelle Programme aus mehreren künstlerischen Sparten an verschiedenen Spielorten. Im Kupferhaus gibt es Abonnementreihen für Konzerte, Theater und Kabarett; Programm und Abonnementstruktur können sich ändern. Der große Saal fasst 450 Gäste. Wenn eine bestimmte Veranstaltung Ihren Besuch prägt, prüfen Sie Programm und Termine vor der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Sauerlach, Ismaning, Baierbrunn, Schäftlarn, Taufkirchen, Unterhaching, München-Flughafen, Aschheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: München.

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