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Füssen verbindet mittelalterliche Altstadt und sakrale Kunst mit konkreten Natur- und Bewegungsangeboten in Hopfen am See. In der Stadtpfarrkirche St. Mang und am Hohen Schloss stehen Fresken und Baugeschichte im Vordergrund; am Hopfensee kommen ein ebener Rundweg und Bootsverleihe hinzu. Für die Reiseplanung lässt sich so abwägen, ob Kultur, ein Weg zu Fuß oder Zeit auf dem Wasser den Schwerpunkt bilden soll.

Kunst, Musik und Baugeschichte

Die Füssener Altstadt hat mittelalterliche Gassen, eine alte Stadtmauer, barocke Kirchen und Klöster sowie das Hohe Schloss. In der Altstadt zeigen zahlreiche Deckenfresken der Stadtpfarrkirche St. Mang Szenen aus dem Leben des heiligen Magnus. Bei regelmäßigen Kirchenführungen werden außerdem das geschnitzte Chorgestühl, die Jäger-Orgel von 1703, die Krypta und die Gruft besichtigt. Prüfen Sie die Führungstermine vor dem Besuch, da Verfügbarkeit und Zeitplan sich ändern können.

Das Hohe Schloss ist für spätmittelalterliche Illusionsmalereien an den Hoffassaden bekannt und zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der deutschen Spätgotik. Ein Profanbau ist ein weltlicher Bau und unterscheidet sich damit von Kirchen und Klöstern. Das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang ist eine barocke Anlage und zählt zu Deutschlands national wertvollen Kulturdenkmälern. So begegnen Ihnen in Füssen weltliche Architektur und sakrale Baugeschichte als unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt.

Im ehemaligen Benediktinerkloster St. Mang befindet sich auch das Museum der Stadt Füssen mit historischen Lauten und Geigen. Dort wird anschaulich dargestellt, in welchen Arbeitsschritten eine Laute oder Geige gefertigt wird. Kinder dürfen eine verzierte Laute ausprobieren und Klänge anderer historischer Instrumente anhören. Wenn Sie Sammlung oder Mitmachangebot in Ihren Besuch einplanen, prüfen Sie vorab aktuelle Besucherinformationen und das Programm.

Hopfen am See: Natur und Bewegung

Hopfen am See ist ein Ortsteil von Füssen. Rund um den Hopfensee erstreckt sich ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet mit seltenen Pflanzen und Nistplätzen für Wasservögel, darunter Haubentaucher, Blässhuhn, Wildente und Fischreiher. Auch die Reste der Burgruine oberhalb des Sees setzen einen historischen Akzent: Sie gelten als die älteste erhaltene Steinburg im Allgäu.

Der ebene Hopfenseerundweg ist etwa sieben Kilometer lang und lädt zu einer Genusswanderung von 1,5 bis 2 Stunden ein. Damit gibt es eine konkrete zeitliche Orientierung für eine Runde zu Fuß. An der Uferpromenade in Hopfen am See verleihen örtliche Bootsverleihe Ruder- und Tretboote, Stand-up-Paddleboards und Kajaks. So können Sie zwischen dem ebenen Weg und verschiedenen Angeboten auf dem Wasser wählen. Da Verfügbarkeit und Betriebsabläufe beim Verleih wechseln können, prüfen Sie die aktuellen Möglichkeiten vor Ihrem Besuch.

Ostallgäu im weiteren Blick

Im Landkreis Ostallgäu gehören die Berge im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus. Auch der Forggensee ist Teil des regionalen Rahmens: Mit mehr als 15 km² ist er der fünftgrößte See Bayerns und Deutschlands größter Stausee. Ein Radrundweg führt um den See; in der Sommersaison bietet die Forggensee-Schifffahrt regelmäßig Touren an. Für eine Fahrt empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Hopfen Am See, Weißensee, Oberried, Seeg, Germaringen, Mauerstetten, Roßhaupten, Stötten Am Auerberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.

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