Türkheim bietet für einen Aufenthalt mehrere unterscheidbare Schwerpunkte: Schlossgeschichte, Kneippanlagen, Radfahren und Golf. Wenn Sie Ihre Ortswahl an den gewünschten Aktivitäten ausrichten, können die historischen Bauwerke und der barocke Garten ebenso zählen wie die Standorte der Kneippanlagen, die Route „Türkheims Norden“ oder die konkrete Aufteilung der Golfanlage.
Schlossgeschichte in Türkheim
Das Türkheimer Schloss wurde zwischen 1532 und 1535 von Wolf Dietrich von Knöringen aus dem Adelsgeschlecht der Schwabegger erbaut. Herzog Maximilian Philipp ließ den barocken Schlossgarten im Rahmen von Renovierungsarbeiten am Schloss anlegen. Der Garten ist frei zugänglich. Für Kulturinteressierte treten damit Baugeschichte und barocke Gartengestaltung als zwei Aspekte derselben Schlossanlage hervor.
Auch das sogenannte „Kleine Schloss“ gehört zur Türkheimer Baugeschichte: Die Gemahlin von Herzog Maximilian Philipp ließ es 1695 errichten. So stehen in Türkheim mehrere benannte historische Bauwerke und Gestaltungen im Mittelpunkt, darunter der Schlossbau, der Garten und das Kleine Schloss.
Kneippanlagen an verschiedenen Standorten
Der Markt Türkheim unterhält Kneippanlagen im Schlosspark, in der Herdgasse, in den Wertachauchen am Waldweg entlang der Wertach bei den „Sieben-Quellen“ sowie in Irsingen am Brunnenweg westlich des Wasserwerks. Die Standorte umfassen damit unterschiedliche örtliche Bezüge: vom Schlosspark und der Herdgasse bis zu den Wertachauchen und dem ausdrücklich benannten Standort in Irsingen. Wenn Kneipp für Ihre Reise eine Rolle spielt, können Sie diese Ortsangaben bei der Planung berücksichtigen.
Radroute und Golfanlage
Die Radtour „Türkheims Norden“ führt von Türkheim über Unterrammingen, Tussenhausen und Ettringen zum Wertach-Radweg und zurück nach Türkheim. Ihre Strecke ist durch eine klare Abfolge benannter Orte beschrieben. Als weitere Aktivität umfasst die Golfanlage zu Gut Ludwigsberg 27 Löcher: einen 18-Loch-Meisterschaftsplatz und einen 9-Loch-Par-3-Platz. Bei der Entscheidung zwischen Radfahren und Golf stehen damit unterschiedliche Formen der Bewegung zur Wahl; für Golf ist zusätzlich die Aufteilung auf zwei Platztypen angegeben.
Unterallgäu als regionaler Rahmen
Für die größere Reiseplanung können Sie das übergeordnete Reiseziel Unterallgäu als eigenen regionalen Rahmen betrachten. Die Iller bildet im Westen und die Wertach im Osten die natürlichen Grenzen des Unterallgäus. Zur Erreichbarkeit des Unterallgäus tragen die Autobahnen A7 und A96, ein dichtes Straßennetz, Zuganbindungen und der Allgäu Airport in Memmingerberg bei. Rad- und Wanderwege im gesamten Landkreis sind einheitlich beschildert; außerdem gibt es im Unterallgäu die Glückswege.
Auch die Kulturorte des Unterallgäus haben unterschiedliche Profile. Die barocke Basilika in Ottobeuren und die Mindelburg in Mindelheim zählen zu den bedeutenden Baudenkmälern der Region. Das Fuggerschloss in Kirchheim verfügt über den weltbekannten Zedernsaal; die ehemalige Reichskartause in Buxheim ist für ihr Chorgestühl bekannt. Damit umfasst der regionale Kulturrahmen sowohl bedeutende Bauwerke als auch besondere Ausstattungsstücke.
Für Naturinteressen bietet das übergeordnete Unterallgäu weitere eigene Ziele: Das Benninger Ried ist gut begehbar und verfügt über einen Lehrpfad sowie eine Aussichtsplattform. Diese regionalen Möglichkeiten ergänzen die örtlichen Themen Türkheims um einen eigenen Blick auf die Landschaft im Unterallgäu.
Weitere Reiseziele entdecken: Mindelheim, Memmingerberg, Boos, Ottobeuren, Memmingen, Rammingen, Dirlewang, Erkheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unterallgäu.