Im Mainlandbad treffen ein Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und ein großes Nichtschwimmerbecken auf Wanderwege und Kulturgeschichte. So können Sie bei der Planung unterschiedliche Schwerpunkte setzen: eine Runde im Wald, einen Schwimmbadbesuch oder Zeit für historische Zeugnisse und Veranstaltungen.
Schwimmen und Freizeitangebote
Das Schwimmerbecken im Mainlandbad ist 25 Meter lang und hat fünf Bahnen. Das große Nichtschwimmerbecken ist zwischen 0,6 und 1,30 Meter tief. Die beiden Becken unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Nutzung als auch in der angegebenen Wassertiefe.
Zum Mainlandzentrum gehören neben dem Bad ein Restaurant mit Kegelbahn, eine Sporthalle und eine Minigolfanlage. Da sich kommunale Einrichtungen bei Betreiberwechseln ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Betreiberangaben.
Wanderwege mit unterschiedlichen Zielen
Der „Naturpfad“ auf Höchberger Gemarkung führt vom Kloster Oberzell durch den Staats- und Gemeindewald bis zum Erbachshof. Im Unterschied dazu kehrt die Rundwanderung auf dem Waldlehrpfad nach etwa einer Stunde zum Parkplatz am Waldsportplatz zurück. Damit stehen ein Weg mit benannten Endpunkten und eine zeitlich ungefähr eingeordnete Runde als unterschiedliche Planungsansätze nebeneinander.
Das „Kreuzle“ liegt am Ende der Straße „Weg zum Kreuz“. Von dort beginnen Wanderwege zur Frankenwarte; weitere Wege führen ins Steinbachtal. Frankenwarte und Steinbachtal sind damit zwei benannte Wanderziele, die Sie von diesem Ausgangspunkt aus berücksichtigen können.
Kultur und Veranstaltungen
Seit 2020 ist die Kulturscheune Höchberg ein Treffpunkt für Kulturliebhaber aus dem Landkreis Würzburg. Ihr Programm umfasst Kabarett, Musik, Theater, Film, Lesungen und Vorträge sowie zielgruppenspezifische Veranstaltungen. Wenn eine bestimmte Veranstaltung Ihren Aufenthalt mitbestimmen soll, prüfen Sie den konkreten Termin vorab.
Der traditionelle „Tanz um den Maibaum“ findet jedes Jahr am 1. Mai auf dem Marktplatz statt. Dabei tanzen Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins in typisch fränkischer Tracht. Am Kirchweih-Sonntag können sich Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz am „Hammeltanz“ und am „Göggelesschlagen“ beteiligen.
Historische Zeugnisse in Höchberg
Die ehemalige Israelitische Präparandenschule in Höchberg beherbergt heute zwei Dokumentationsräume mit einer Dauerausstellung. Außerdem werden Führungen angeboten; klären Sie deren Organisation vorab.
Die sieben Fälle mit der Höchberger Kreuzkapelle sind ein kulturgeschichtliches Denkmal wegen ihrer Beziehung zu den Hexenverfolgungen, ein künstlerisches Denkmal wegen der Verbindung zum bedeutenden Meister Michael Kern und ein religiöses Denkmal wegen der Inhalte der Relieftafeln. Die katholische Pfarrkirche Mariä Geburt war insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Marienwallfahrtsstätten für Würzburg und das Umland.
Auch die Geschichte der ehemaligen Synagoge ist mit einem klaren Datum verbunden: Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde kaufte sie 1951 und wandelte sie in eine evangelische Gottesdienststätte um.
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