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Eine Rast am Havelland-Radweg lässt sich in Kotzen mit weiteren Möglichkeiten zu Fuß oder auf dem Rad verbinden. Gäste auf dem Havelland-Radweg können in Kotzen die neuen Sitzgelegenheiten und Fahrradständer für eine Rast nutzen. Wenn Sie diese Ausstattung fest einplanen, prüfen Sie vorab ihre Verfügbarkeit.

Rast, Wandern und Radwandern in Kotzen

Kotzen und seine Umgebung mit den Ortsteilen Kriele und Landin sowie dem Gemeindeteil Rhinsmühlen bieten zahlreiche Wander- und Radwandermöglichkeiten. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit zwei verschiedene Bezugspunkte: ein konkreter Rastpunkt für Gäste des Radwegs und Möglichkeiten für Wander- und Radtouren in Gemeinde und Umgebung. So können Sie überlegen, ob bei Ihrem Aufenthalt eher das Radwandern, eine Tour zu Fuß oder eine Rast während der Radreise im Mittelpunkt stehen soll.

Eine Hecke am nordwestlichen Ortsrand

Am nordwestlichen Ortsrand von Kotzen wurde auf rund 800 Metern eine artenreiche Baum-Strauch-Hecke aus heimischen und standortgerechten Gehölzen gepflanzt. Zu den Arten zählen Hasel, Wildrosen, Salweide, Eberesche, Vogelkirsche und Feldahorn. Damit steht neben den Bewegungsmöglichkeiten in der Gemeinde auch ein konkretes Landschaftsmerkmal am Ortsrand: Die Hecke verbindet mehrere Gehölzarten in einer längeren Pflanzung und gibt dem nordwestlichen Ortsrand einen eigenen Naturbezug.

Rad- und Naturerlebnisse im Havelland

Im übergeordneten Reiseziel Havelland bietet der Havelland-Radweg eine regionale Orientierung: Er führt durch das Havelländische Luch über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Die Strecke ist überwiegend asphaltiert, flach und angenehm zu fahren. Daneben lassen sich mit der Knotenpunktwegweisung im Havelland individuelle Radrouten zusammenstellen. Die beiden Ansätze unterscheiden sich: Der Havelland-Radweg gibt eine benannte Linienführung vor, während die Knotenpunktwegweisung zum Zusammenstellen eigener Routen dient.

Ein weiteres Naturthema im Havelland ist die Vogelbeobachtung am Gülper See. Am Südufer lädt ein rund 1,5 Kilometer langer Lehrpfad mit illustrierten Informationstafeln dazu ein. Während des Vogelzugs im Frühling und Herbst versammeln sich dort bis zu 100.000 Gänse und hunderte Kraniche; hinzu kommen zahlreiche Watvögel, Enten und Silberreiher. Für die Reiseplanung ist der saisonale Unterschied entscheidend: Der Vogelzug prägt besonders diese beiden Jahreszeiten, während der Lehrpfad das Thema Beobachtung mit Informationstafeln verbindet.

Kultur und Landschaft im Havelland

Auch die kulturellen Themen im Havelland setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Fontane-Museum im Schloss Ribbeck wurde am 1. Mai 2019 eröffnet. Mit moderner Museumstechnik stellt es Zusammenhänge zwischen Theodor Fontane, seinem Jahrhundert, Ribbeck und der Baugeschichte des Schlosses dar. Im Lilienthal-Centrum Stölln ist eine Ausstellung von überregionaler Bedeutung zu sehen. Der Lilienthalpfad in Stölln verbindet das Zentrum mit der IL 62 „Lady Agnes“ am Fuße des Gollenbergs.

Das NaturparkZentrum Westhavelland macht Themen der Niederungslandschaft, der Renaturierung der Unteren Havel, der letzten Großtrappen Deutschlands und des ersten Sternenparks Deutschlands für jede Altersgruppe erlebbar. Damit stehen im Havelland neben Vogelbeobachtung und Radfahren auch Naturpark-Themen, Literatur- und Schlossgeschichte sowie Lilienthals Geschichte zur Auswahl. Diese regionalen Beispiele ergänzen die konkreten Möglichkeiten in Kotzen, ohne sie mit den Angeboten am Ortsrand gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ketzin, Havelaue, Premnitz, Milower Land, Dallgow-Döberitz, Börnicke, Stechow-Ferchesar, Falkensee

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Havelland.

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