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Wassersuppe liegt am Ufer des Hohennauener Sees und am Rand des Naturparks Westhavelland. Hier stehen ein Strandbad und ein Wasserwanderrastplatz neben einer Dorfkirche mit Fachwerk, barocker Ausstattung und einem persönlichen Gedenkzeichen. Für die Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Akzente: Zeit am Wasser und eine mögliche Kanutour stehen neben einem eigenständigen kulturhistorischen Schwerpunkt.

Wasser, Rad und Kanu

In Wassersuppe gibt es ein Strandbad mit Sport- und Spielflächen; der Wasserwanderrastplatz verfügt über einen Parkplatz. Da sich lokale Arrangements ändern können, empfiehlt sich für den Besuch des Rastplatzes ein kurzer Check. Ein Kanuausflug auf dem Hohennauener-Ferchesarer See kann am Nordufer in Wassersuppe beginnen. Anbieter und Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Möglichkeiten daher vor einer Kanutour.

Am Hohennauener-Ferchesarer See liegen in der Umgebung von Wassersuppe mehrere touristisch erschlossene Orte. Ein naturnaher, beschilderter Rundweg um den See kann mit dem Fahrrad befahren werden; seine Länge wird mit etwa 24 km angegeben. Im übergeordneten Reiseziel Seeblick wird der Seerundweg Hohennauener-Ferchesarer See mit 23,2 km beziffert. Start und Ziel liegen am Dorfanger im Ortsteil Hohennauen der Gemeinde Seeblick. Die Markierung besteht aus einem roten Balken auf weißem Grund und dem Wort „Seerundweg“; außerdem führt die Route aus Hohennauen über die Kanalbrücke. Die ungefähre Länge und die genauere Streckenangabe geben eine Orientierung für die Planung. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.

Die Dorfkirche Wassersuppe

Die Dorfkirche Wassersuppe ist ein schlichter Fachwerksaal von 1756. Ihr barocker Kanzelaltar stammt aus dem Jahr 1703; zur Ausstattung gehören auch geschnitzte Figuren der vier Evangelisten. Ein hölzernes Epitaph erinnert an Christoph von Wuthenow, der 1705 im Alter von drei Jahren starb. Die Chronologie unterscheidet Ausstattung, Gedenken und Baukörper: Der Kanzelaltar entstand vor dem Fachwerksaal, und das Epitaph hält das Gedenken an den 1705 verstorbenen Jungen fest. Im Sommer erhalten Sie den Schlüssel bei einer örtlichen Schlüsselperson.

Historische Bauwerke im übergeordneten Reiseziel Seeblick

Im übergeordneten Reiseziel Seeblick erzählt die Geschichte von Burg und Schloss Hohennauen von mehreren Epochen. Die Burg wurde 1386 erstmals erwähnt und sicherte das Land Rhinow bereits seit dem ausgehenden 12. Jahrhundert nach Süden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war sie völlig verfallen; um 1700 wurde auf ihren Grundmauern ein Schloss als Fachwerkgebäude errichtet. 1778 ließ Hans Ehrenreich von Bornstedt das Schloss erheblich umgestalten; später wurde es teilweise verputzt. 1928 wurde das Gebäude stark verändert und erhielt den Mittelrisalit.

Auch die Dorfkirche Hohennauen gehört zum historischen Kontext des übergeordneten Reiseziels Seeblick. Ihr backsteinerner Westturm geht auf den romanischen Vorgängerbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zurück und weist als Wehrturm Schießscharten auf. Unter der Patronatsloge steht der um 1769 entstandene, prunkvolle Sandsteinsarkophag von Katharina Hedwig von der Hagen mit Allianzwappen und Inschriften. Mehrere Gemälde aus dem 18. Jahrhundert schmücken das Kircheninnere. So stehen in Hohennauen ein mittelalterlicher Baubezug und spätere historische Ausstattungsstücke nebeneinander.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Havelland.

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