Altlandsberg verbindet sichtbare Baugeschichte mit erzählter Stadtgeschichte – vom Berliner Torturm bis zum Rundgang mit dem Nachtwächter.
Stadtgeschichte am Torturm und beim Rundgang
Der Berliner Torturm ist der älteste Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Altlandsberg. Der quadratische Feldsteinturm ist 18 Meter hoch; seine Mauern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Heute dient er als Aussichtsturm mit Blick über die Altstadt.
Beim Rundgang erkunden die Teilnehmenden die historische Stadt und hören Geschichten aus dem Leben des Nachtwächters. Zu den Themen gehören die Stadtmauer, die Häuser, die Stadtkirche und die Schlosskirche. Der Rundgang setzt damit einen erzählerischen Schwerpunkt, während der Torturm die Baugeschichte bündelt.
Brauen auf dem Schlossgut
Auch die Bierproduktion gehört zu den örtlichen Themen: Im Brauhaus auf dem Schlossgut Altlandsberg wird seit 2016 wieder regional Bier gebraut. Neben Bauwerken und Erzählungen zeigt sich hier ein anderer Aspekt von Altlandsbergs Charakter – die wiederaufgenommene regionale Brautradition.
Über Altlandsberg hinaus: Märkisch-Oderland
Wer weitere Kultur- oder Landschaftsthemen sucht, kann Altlandsberg im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland einordnen. Die Region bietet Schlösser und Herrenhäuser, gut erhaltene Fachwerkhäuser in historischen Stadtkernen und Museen. Beispiele aus anderen Orten ergänzen die Stadtgeschichte Altlandsbergs um eigene Themen und Möglichkeiten.
In Buckow ist das Brecht-Weigel-Haus seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die einzelnen Angebote wechseln. Eine andere Perspektive bietet die Gedenkstätte und das Museum Seelower Höhen mit einer multimedialen Ausstellung zum Kriegsgeschehen, zu den Kriegsfolgen und zur Nutzung des Erinnerungsortes. Die Ausstellung ist auf Deutsch und Englisch zugänglich. Das Außengelände ist unabhängig von den Öffnungszeiten frei zugänglich. Prüfen Sie den Zugang vor Ihrem Besuch nochmals.
Für Wege durch die Landschaft der Märkischen Schweiz stehen zwei unterschiedlich lange Routen zur Auswahl: der 17 Kilometer lange Natura Trail und die knapp 21 Kilometer lange zertifizierte Naturparkroute Märkische Schweiz. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort. Der Oderlandweg führt durch schattige Waldwege, sonnendurchflutete Laubwälder, enge Täler und an kleinen Wasserflächen vorbei – eine andere Landschaftsperspektive als die genannten Naturparkrouten.
Eine weitere Aktivität im übergeordneten Reiseziel bietet die Sparkassen Ski Arena in Bad Freienwalde: Alle Sprungschanzen können im Sommer und im Winter genutzt werden. Spezielle Matten und witterungsunabhängige Anlaufspuren ermöglichen ganzjähriges Skispringen; prüfen Sie vor Ihrem Besuch, was zum gewünschten Termin zugänglich ist. Auch Radtouren entlang des Oder-Neiße-Radwegs sind in Märkisch-Oderland möglich. Der Oderbruchbahn-Radweg führt durch die stille Landschaft des Oderbruchs und greift zugleich die Anfänge des 20. Jahrhunderts und die Geschichte des Eisenbahnverkehrs auf. Seine Hauptroute verläuft von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen.
Ein saisonaler Anlass im weiteren Reiseziel ist das Bergfest in Rüdersdorf bei Berlin. Seit der Wiederbelebung des bergmännischen Brauchs wird es jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende gefeiert; Programm und konkrete Termine variieren. Prüfen Sie die Angaben für das jeweilige Jahr, wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele entdecken: Oberbarnim, Zechin, Treplin, Fredersdorf-Vogelsdorf, Buchholz, Georgenthal, Hoppegarten, Hönow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.