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Eine thematische Radtour zu Sakralbauten verbindet Hagenow und Amt Hagenow-Land. Kirchengebäude bilden dabei den roten Faden durch mehrere benannte Orte. Für die Planung eines Aufenthalts ist das ein konkreter kultureller Schwerpunkt: Sie können zunächst entscheiden, ob Sie sich an dieser Route orientieren oder auch die weiteren Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Hagenow berücksichtigen möchten. So lassen sich die Radroute und die zusätzlichen Kulturthemen als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Mit dem Rad zu neun Kirchengebäuden

Der mit dem Amt verbundene Sakralbauten-Radweg verbindet Pritzier, Warlitz, Redefin, Picher, Moraas, Kirch Jesar und Hagenow. Auf der Route lassen sich neun regionale und überregionale Kirchengebäude erleben. Pritzier ist einer der Orte, die der Radweg verbindet. Die genannten Orte geben der Tour eine regionale Dimension; die neun Bauwerke machen ihren sakralen Schwerpunkt konkret. Damit finden Sie sowohl ein übergreifendes Thema als auch mehrere Orte, an denen Sie Ihre Reiseplanung ausrichten können.

Zwei unterschiedliche Radperspektiven

Eine weitere Fahrradtour ist die Hagenower Landpartie. Sie beginnt am Rathausplatz in Hagenow und endet in Hagenow mit Besuchen der katholischen Kirche St. Elisabeth und der evangelischen Stadtkirche. Bei der Sakralbauten-Route stehen mehrere verbundene Orte und neun Kirchengebäude im Mittelpunkt; bei der Landpartie sind der Anfangs- und Endpunkt in Hagenow sowie die beiden Kirchenbesuche benannt. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen bei der Entscheidung, welche Radtour Ihre Reise prägen soll.

Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Hagenow

Im übergeordneten Reiseziel Hagenow gehören zum Ensemble der Bauten der ehemaligen jüdischen Gemeinde die 1828 erbaute Synagoge, eine Religionsschule und ein rituelles Bad, die Mikwe. Die Synagoge ist damit ein Teil eines Ensembles, zu dem auch Bildungs- und Ritualräume zählen. Im Hanna-Meinungen-Haus ist seit November 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. Ihr Titel verbindet Hagenow mit einem größeren regionalen Themenbogen.

Die Sammlungen des Museums für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND umfassen mehrere tausend Objekte zur Stadtgeschichte, zum Handwerk und zur Volkskunde Südwestmecklenburgs. Einen Schwerpunkt bildet die volkskundliche Jabelheide-Sammlung aus Dörfern im Herzen der Griesen Gegend. So stehen neben der jüdischen Geschichte auch Stadtgeschichte, Handwerk und Volkskunde als unterschiedliche kulturelle Themen im Raum Hagenow im Blick.

Der Wasserturm Hagenow ist ein Klinkerbau mit gotischen Fenstern und wurde zwischen 1905 und 1908 errichtet. Auch das kleinste Haus Hagenows bietet einen konkreten architektonischen Bezugspunkt: Es ist ein Seitenflurgiebelhaus in der Königsstraße 15. Die Balkeninschrift nennt 1751 als Baujahr; 1993 wurde das Haus saniert. Diese Bauwerke setzen andere Akzente als die Sakralbauten-Route und ergänzen den Blick auf Hagenows Geschichte um Architektur und Bauformen.

Den Schwerpunkt für den Aufenthalt wählen

Für Ihre Reiseplanung können Sie zuerst festlegen, ob Sie vor allem den Radweg zu den Sakralbauten, die Hagenower Landpartie oder auch die Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Hagenow berücksichtigen möchten. Die thematischen Schwerpunkte geben Ihrer Übernachtungssuche einen Ausgangspunkt: Suchen Sie Hotels für Ihre Reisedaten und richten Sie Ihre Auswahl an den Orten und Themen aus, die für Ihren Aufenthalt wichtig sind.

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Weitere Reiseziele entdecken: Gammelin, Moraas, Pritzier, Alt Zachun, Bandenitz, Belsch, Bobzin, Bresegard Bei Picher, Groß Krams, Hoort, Hülseburg, Kirch Jesar, Kuhstorf, Pätow-Steegen, Picher, Redefin, Setzin, Strohkirchen, Toddin, Warlitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ludwigslust-Parchim.