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Die Gemeinde Karrenzin verbindet Landschaft und Baugeschichte: Weitläufige Wiesen und Wälder prägen das Gemeindegebiet, und die Löcknitz fließt hindurch. In Herzfeld und Wulfsahl finden sich Kirchen mit unterschiedlichen baulichen Merkmalen. Wer eine Ferienwohnung in Karrenzin sucht, kann den Aufenthalt nach diesen Schwerpunkten ausrichten: Spaziergänge und Radtouren oder die Baugeschichte der Kirchen. So stehen Naturraum und Architektur als zwei unterschiedliche Themen für die Reiseplanung bereit.

Landschaft und Aktivitäten

Die Umgebung von Karrenzin ist hügelig und geht auf die Endmoräne der letzten großen Eiszeit zurück. Ein Großteil der Gemeinde gehört zum Europäischen Vogelschutzgebiet „Feldmark Stolpe-Karrenzin-Dambeck-Werle“. Spaziergänge und Radtouren sind in der Gemeinde zu allen Jahreszeiten möglich. Ob Sie lieber zu Fuß unterwegs sind oder mit dem Rad fahren, können Sie daher nach Ihrer bevorzugten Art der Bewegung entscheiden. Die Kombination aus geschütztem Landschaftsraum und ganzjährig möglichen Aktivitäten gibt der Gemeinde einen klaren Naturbezug, ohne dass dafür ein bestimmter Weg oder eine feste Route vorausgesetzt werden muss.

Kirchen in Herzfeld und Wulfsahl

In Herzfeld steht die Feldsteinkirche, die 1787 erbaut wurde. Ihr Kanzelaltar reicht mit schlichten barocken Stilelementen bis unter die Decke. Baujahr, Baumaterial und die markante Höhe des Altars beschreiben unterschiedliche Seiten des Kirchenbaus: die historische Einordnung des Gebäudes und die Gestaltung des Innenraums.

Die Kirche in Wulfsahl ist ein rechteckiger Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert. Im Jahr 1900 wurde sie vergrößert und mit einem neuen Fundament versehen. Bei einer Erneuerung wurde außerdem ein kleiner spätgotischer Flügelaltar, der Marienaltar, mit aufgesetztem Kruzifix wieder aufgestellt. Der Vergleich mit Herzfeld zeigt unterschiedliche Akzente: Dort steht eine Feldsteinkirche mit Kanzelaltar, in Wulfsahl treffen Fachwerkbau und Umbaugeschichte auf einen spätgotischen Altar.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim kommen weitere, eigenständige Kulturthemen hinzu. Schloss Ludwigslust war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Zusammen mit Park und Stadt bildet es ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss bildet zugleich den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt.

Auch die Zitadelle Dömitz setzt einen anderen architektonischen Schwerpunkt: Die Renaissancefestung wurde nach italienischem Vorbild als Fünfeck mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke angelegt. Das Museum in der Festung behandelt die Geschichte von Festung und Stadt sowie die Geschichte von Elbe, Hafen und Brücken, Fritz Reuter und Sonder- und Kunstausstellungen. Damit reicht das Spektrum im übergeordneten Reiseziel von Kirchenbauten in der Gemeinde Karrenzin bis zu einer Renaissancefestung und einem höfischen Schlossensemble.

Im Kloster Zarrentin werden Führungen zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, zum Leben der Nonnen und zur Architektur des Gebäudes angeboten. Im Erdgeschoss befindet sich eine Dauerausstellung zum Kloster. Termine und Zugang können sich ändern; prüfen Sie diese Angaben vor einem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Zölkow, Ziegendorf, Severin, Damm, Rom, Obere Warnow, Spornitz, Domsühl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Parchimer Umland.

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