Spornitz liegt am Rand des Landschaftsschutzgebiets „Die Lewitz“ und direkt an der B 191 zwischen Neustadt-Glewe und Parchim. Damit lässt sich der Ort sowohl über den Bezug zur geschützten Landschaft als auch über seine Lage an der Straße zwischen den beiden Städten einordnen.
Kirche und sieben Steine
Die Kirche zu Spornitz ist das älteste noch im Dorf vorhandene Gebäude. Sie wurde von 2020 bis 2022 grundlegend saniert und lädt zum Gottesdienst sowie zum Besuch ein. Wenn Sie die Kirche besuchen möchten, informieren Sie sich vorab über die Besuchsmöglichkeiten.
Auf dem Spornitzer Feld nahe der Parchimschen Landwehr liegen dicht an der Chaussee sieben große, längliche Steine, teils mit blutroten Flecken. Die bekannten sieben Steine in Spornitz waren höchstwahrscheinlich die Einfassung eines vorgeschichtlichen Denkmals.
Radfahren auf dem Lewitz-Radrundweg
Der Lewitz-Radrundweg führt über Spornitz, das als Etappenort der Route genannt wird. Insgesamt ist der Rundweg etwa 95 km lang. Diese Länge bezieht sich auf die gesamte Runde; Spornitz ist als Ort auf der Route eingeordnet. Der Weg verläuft überwiegend durch flaches und ebenes Gelände, die Wege sind in der Regel leicht befahrbar. So erhalten Sie sowohl eine Orientierung zur Größenordnung der Tour als auch zu ihrem allgemeinen Streckencharakter.
Als Saison sind Mai bis Oktober angegeben. Zusätzlich wird der goldene Herbst in der ersten Novemberhälfte als Tipp genannt. Das sind unterschiedliche zeitliche Hinweise: eine Saisonangabe und eine ergänzende Empfehlung für den Herbst. Wenn Sie Ihre Fahrt danach planen, prüfen Sie die Routendetails vor der Abfahrt.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim
Auch im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim gibt es Natur- und Kulturthemen, die über Spornitz hinausreichen. Die Lewitz gehört zu den Schutzgebieten im Landkreis; ihre artenreiche Flora und Fauna lässt sich dort entdecken. So steht neben der Lage Spornitz’ am Rand des Landschaftsschutzgebiets auch ein breiterer Blick auf die geschützte Landschaft der Region.
Schloss Ludwigslust war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Zusammen mit Park und Stadt bildet es ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Die spätbarocke Stadtanlage ist nahezu vollständig erhalten und umfasst eine ehemalige Hofkirche sowie einen Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Damit reicht das Thema von der früheren Residenzfunktion bis zur Gestaltung der Stadtanlage und den kulturellen Inhalten des Schlosses.
Eine andere architektonische Epoche zeigt die Zitadelle Dömitz: Die Renaissancefestung wurde nach italienischem Vorbild in Form eines Fünfecks mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke angelegt. Das Museum in der Festung behandelt die Festungs- und Stadtgeschichte, die Geschichte von Elbe, Hafen und Brücken sowie Fritz Reuter; hinzu kommen Sonder- und Kunstausstellungen. Wenn eine Ausstellung für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab die aktuellen Hinweise dazu.
Im Kloster Zarrentin werden Führungen zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, zum Leben der Nonnen und zur Architektur des Gebäudes angeboten. Im Erdgeschoss befindet sich eine Dauerausstellung zum Kloster. Für einen Besuch sollten Sie sich vorab über aktuelle Hinweise zu Führungen und Zugang informieren.
Weitere Reiseziele entdecken: Karrenzin, Domsühl, Lewitzrand, Groß Godems, Obere Warnow, Severin, Zölkow, Ziegendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Parchimer Umland.