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Kittendorf lässt sich über zwei konkrete Themen einordnen: Schlossgeschichte im Ort und ein Waldgebiet im näheren Umfeld. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie sich fragen, ob Sie Ihren Aufenthalt an den örtlichen Themen ausrichten oder zusätzlich die Mecklenburgische Seenplatte als größeren regionalen Rahmen betrachten möchten.

Schloss Kittendorf und seine Geschichte

Schloss Kittendorf wurde zwischen 1848 und 1853 nach Plänen des Berliner Architekten Friedrich Hitzig erbaut. Hitzig war Schüler Schinkels; der Bau entstand im englischen Stil der Tudorgotik. Bauzeit, Architekt und Stilrichtung geben dem Schloss einen konkreten architekturgeschichtlichen Bezug. Wenn Sie sich für historische Architektur interessieren, können Sie Kittendorf anhand dieser Verbindung von Entstehungszeit und Entwurf einordnen.

Zum Grundstück von Schloss Kittendorf gehören außerdem eine historische ehemalige Wassermühle aus der Zeit um 1750 und ein historischer Eiskeller. Die Mühle ergänzt den Schlossbezug um ein weiteres bauliches Element mit eigener ungefährer Datierung. So umfasst die Geschichte des Grundstücks neben dem Schloss auch diese beiden eigenständigen historischen Bestandteile.

Ein Naturthema findet sich im näheren Umfeld: Das 53,00 ha große FFH-Gebiet „Baumreihen und Wald bei Kittendorf“ umfasst einen kleinen Laubwaldrest und zwei Baumreihen nahe der Ortschaft. Das Gebiet liegt am Talrand der Kittendorfer Peene und bietet Lebensräume für den Eremiten (Osmoderma eremita). Für naturkundlich Interessierte erhält die Landschaft damit einen konkreten Artenbezug neben der Schlossgeschichte.

Als regionale Orientierung liegt das Schloss-Hotel Kittendorf in Kittendorf zwischen der Mecklenburgischen Schweiz und der Mecklenburgischen Seenplatte. Für Ihre Planung können Sie die örtlichen Themen von weiteren, eigenständigen Zielen in der Mecklenburgischen Seenplatte unterscheiden.

Mecklenburgische Seenplatte: Naturwege, Wasser und Kultur

Die Mecklenburgische Seenplatte eröffnet einen größeren Themenrahmen. Zum Beispiel ist der Müritz-Nationalpark Teil dieser Region; seine Landschaft ist von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Der Müritz-Nationalpark-Wanderweg erschließt in neun Etappen die Landschaftstypen und Besonderheiten des Parks. Er führt an Seen entlang, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle.

Daneben bieten zertifizierte Natur- und Landschaftsführer lehrreiche Touren durch den Müritz-Nationalpark an. Dazu zählen Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus. So stehen eine Wanderroute mit neun Etappen und geführte Naturtouren als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.

Ein weiteres Naturziel in der Mecklenburgischen Seenplatte ist das Wisentreservat Damerower Werder. Es liegt auf einer Halbinsel im Kölpinsee und im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Besucher können dort Wisente beobachten. Zum Walderlebnispfad gehören Klettermöglichkeiten, ein Ameisenhaus, eine Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie ein Dendrophon. Tierbeobachtung und Pfad bieten damit verschiedene Schwerpunkte innerhalb des Reservats.

Für Wasserwanderer beginnt eine weitere Möglichkeit am Stadthafen Neustrelitz: Über die Obere Havel-Wasserstraße können sie den Müritz-Nationalpark und die Strelitzer Kleinseenplatte erkunden. Das ist ein anderer Zugang zur Landschaft als die Etappen des Müritz-Nationalpark-Wanderwegs. In Rechlin Nord befindet sich außerdem das Luftfahrttechnische Museum Rechlin, ein weiteres Kulturthema innerhalb der Mecklenburgischen Seenplatte. So können Sie bei der regionalen Planung zwischen Wanderroute, geführten Touren, Tierbeobachtung, Wassererkundung und einem Museum wählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ritzerow, Gülzow, Stavenhagen, Ivenack, Mölln, Jürgenstorf, Knorrendorf, Rosenow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stavenhagen.

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