Kruckow verbindet die Geschichte eines alten Gutsdorfs mit historischen Spuren aus verschiedenen Zeiten. Das Dorf liegt an der B110 und wurde erstmals 1249 erwähnt. Für Ihre Entdeckungen ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte: das Großsteingrab bei Marienfelde, Bau- und Kirchengeschichte in Schmarsow sowie ältere Burgspuren und Wege durch die Landschaft.
Großsteingräber und historische Spuren
Das Großsteingrab bei Marienfelde liegt unmittelbar neben der B110. Ein Parkplatz lädt dazu ein, hier anzuhalten. Zwei weitere Großsteingräber in der Nähe von Kruckow sind weniger gut erhalten. Der Erhaltungszustand unterscheidet diese Fundstellen; wenn Sie sich für die steinernen Zeugnisse der Region interessieren, ist das ein konkreter Vergleichspunkt, ohne dass alle Gräber gleich aussehen oder gleich erhalten sind.
Weitere historische Orte setzen andere Akzente: Ein steinernes Mordkreuz befindet sich am Ausgang Richtung Schmarsow. In Tutow-Dorf gibt es einen historischen Burgwall; die Ruinen der Burg Osten liegen innerhalb der Gemeinde Kruckow. Zusammen mit der ersten Erwähnung des Gutsdorfs im Jahr 1249 zeigen diese Orte unterschiedliche Bezüge zur Geschichte der Gemeinde, vom Dorf bis zu einstigen Befestigungen.
Schloss und Kirche Schmarsow
Schloss Schmarsow wurde um 1698/99 als dreiflügelige Anlage errichtet und 1796 in barocken Formen umgestaltet. Die Umbauzeit liegt damit ungefähr ein Jahrhundert nach der Bauzeit. Das heutige Gebäude ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach. Bauzeit, spätere Umgestaltung und die schlichte Beschreibung der Gebäudeform geben Ihnen drei verschiedene Anhaltspunkte, um die Architektur einzuordnen.
Die Kirche Schmarsow dürfte aus der Zeit um 1400 stammen. Sie ist eine turmlose Backsteinsaalkirche mit fünfseitigem Chor. Im Innenraum gehören eine einmanualige Orgel und ein farbiges Sandsteinepitaph zu den besonderen Details: Die Orgel wurde 1886 gebaut und 2020 restauriert, das Epitaph 1625 gestiftet. So treffen in einem Gebäude die vermutete Entstehungszeit der Kirche und später hinzugekommene Ausstattungsstücke aufeinander.
Ein Kirchenschlüssel für die Kirche Schmarsow ist im Dorf erhältlich. Da sich Angaben zum Besucherzugang ändern können, erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch nach den aktuellen Zugangsmöglichkeiten.
Landschaft, Wege und Übernachten
Auch die Landschaft bietet eine eigene Orientierung: Kruckow liegt auf einer Hochfläche, die zur Tollense hin abfällt. Die Tollense bildet die südliche Gemeindegrenze; im Norden verläuft der Kuckucksgraben durch ein eiszeitliches Schmelzwassertal. Im früheren Gutspark von Kruckow sind mehrere eindrucksvolle alte Bäume erhalten. Von Schloss Schmarsow aus führen Wege durch Wälder und Wiesen.
Schloss Schmarsow bietet Ferienwohnungen im Westflügel mit Blick auf den Schlossteich. Wenn Sie dort übernachten möchten, prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit vor Ihrer Reise. Das Schloss veranstaltet außerdem Kochkurse in seiner historischen Küche, bei denen frische regionale Zutaten verwendet werden. Auch die Verfügbarkeit der Kurse kann sich ändern; berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung.
Anreise nach Schmarsow
Für die Anfahrt zum Schloss Schmarsow führt die Route von der A20, Ausfahrt 28 Jarmen, über die B110. In Kruckow biegen Sie ab; anschließend sind es ungefähr 3 km bis Schmarsow. Die nächstgelegenen Bahnhöfe für Schloss Schmarsow liegen in Demmin und Sternfeld. Prüfen Sie Verbindungen und Anreiseoptionen vor Ihrer Reise, damit Sie die passende Strecke planen können.
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