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Das Internationale Mühlenmuseum Gifhorn zeigt 13 originalgroße Mühlen aus aller Welt. Die Sammlung setzt einen eigenen Kulturakzent im Landkreis Gifhorn. Dessen Landschaft umfasst Heideflächen, Wälder, Moorlandschaften, Flüsse und Seen. Mit dem Drömling gehört außerdem ein UNESCO-Biosphärenreservat zum Landkreis. Mühlenkultur und Natur bieten damit unterschiedliche Zugänge, um Gifhorn als Reiseziel kennenzulernen.

Mühlen, Museum und Grenzgeschichte

Auf dem Gelände des Internationalen Mühlenmuseums Gifhorn ist der Dorfplatz für alle Besucher frei zugänglich. Außerdem gibt es dort frisches Brot aus dem historischen Backhaus und regionale Spezialitäten im Hofladen. Prüfen Sie vor dem Besuch kurz die Zugangsregelung sowie das Angebot im Backhaus und Hofladen.

Die Burg Brome ist eine von mehr als 70 Grenzfesten im Fürstentum Lüneburg. Bei Veranstaltungen des Lebendigen Museums im Museum Burg Brome können Interessierte selbst Eisen schmieden oder Holznägel in Schuhe einschlagen. Da diese Mitmachmöglichkeiten an Veranstaltungen gebunden sind, prüfen Sie vorab die Termine.

Landschaft und Naturerlebnisse

Der BernsteinSee ist 9,5 Hektar groß und bis zu 16 Meter tief. Er liegt in Sassenburg-Stüde direkt am Elbe-Seitenkanal, in einer Wald-, Heide- und Moorlandschaft. Ein anderes Naturthema erschließt der Ornithologische Wanderweg rund um den Tankumsee: Informationstafeln entlang des Weges vermitteln die Vogelwelt am See.

Im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel können Besucher Fischotter sowie Dachse, Hermeline, Steinmarder, Iltisse, Nerze, Minke und Baummarder in Gehegen beobachten, die ihren natürlichen Lebensräumen nachempfunden sind. Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde setzt einen anderen Schwerpunkt: Es pflegt hilfsbedürftige einheimische Wildtiere, hauptsächlich Vögel, und entlässt geheilte Tiere möglichst schnell in ihre natürlichen Lebensräume. Das Zentrum leistet außerdem umweltpädagogische Arbeit, gibt täglich Auskünfte, stellt Materialien bereit und vermittelt Kontakte zum Naturschutz.

Mit der Moorbahn Großes Moor geht es in eigens für die Personenbeförderung hergerichteten, überdachten Wagen mit sechs Kilometern pro Stunde in das Große Moor auf dem Gebiet der Gemeinde Sassenburg. Die Fahrt ist saisonal und wetterabhängig; prüfen Sie den geplanten Termin vorab. Auf dem Rundkurs gibt es zwei Ausstiege, einen Bohlensteg und eine Aussichtsplattform.

Radfahren im Landkreis Gifhorn

Das Radwegenetz im Landkreis Gifhorn umfasst rund 700 Kilometer Freizeitradwege sowie zusätzlich rund 550 Kilometer Alltagsnetz mit Verbindungsstrecken. Rund 400 ausgeschilderte Knotenpunkte lassen sich zur individuellen Planung von Radrouten kombinieren. Der Flyer „Radfahren“ der Südheide führt 14 ausgeschilderte Touren auf; über einen QR-Code können Sie GPX-Tracks und weitere Informationen herunterladen. Flyer und Routendaten können überarbeitet werden, daher empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Stand vor der Tour. So lassen sich die ausgewiesenen Freizeitradwege, das Alltagsnetz und die Knotenpunkte je nach gewünschter Art der Routenplanung nutzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Weyhausen, Wesendorf, Tappenbeck, Ribbesbüttel, Gifhorn, Isenbüttel, Leiferde, Müden, Meinersen, Dedelstorf, Sprakensehl, Hankensbüttel, Schönewörde, Sassenburg, Steinhorst, Groß Oesingen, Obernholz, Emmen, Neudorf-Platendorf, Räderloh, Wilsche, Vollbüttel, Hagen, Behren, Rühen, Brechtorf, Abbesbüttel, Hillerse, Brome, Meine, Bokensdorf, Calberlah, Ehra-Lessien, Wittingen, Bergfeld, Ummern, Tiddische, Didderse, Tülau, Vordorf, Wahrenholz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Niedersachsen.

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