Zum Inhalt

Historische Mühlen, ein zentral gelegener Schlosssee und ein Naturschutzgebiet im Ortsteil Winkel zeigen unterschiedliche Seiten von Gifhorn. Wer ein Hotel in Gifhorn sucht, kann den Aufenthalt nach den eigenen Interessen planen: kulturgeschichtliche Ziele, Erholung am Wasser und Natur haben hier jeweils ihren eigenen Schwerpunkt.

Mühlen und historische Bauwerke

Das Internationale Mühlenmuseum Gifhorn zeigt historische Mühlen aus verschiedenen Ländern und macht traditionelle Handwerkskunst erlebbar. Das Welfenschloss stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es liegt am Nordrand der Kreisstadt Gifhorn zwischen dem Schlosssee und der Ise und ist von breiten Wassergräben umgeben. Seine Lage und Bauweise setzen einen eigenen Akzent innerhalb der Gifhorner Stadtgeschichte.

Am Gifhorner Marktplatz steht die St. Nicolai-Kirche, eine protestantische Barockkirche, die von 1733 bis 1744 erbaut wurde. Das Alte Gifhorner Rathaus entstand 1562 und diente der Stadt bis 1843/44 als Rathaus. Zu seinen Schnitzfüllhölzern gehören Darstellungen von Handwerksberufen der Gifhorner Gilden, Tierbilder, Rankenwerk und geometrische Schmuckformen. Auch gotische Texte und die Jahreszahl 1562 sind dort zu sehen.

Das Kavalierhaus in der Gifhorner Altstadt wurde 1546 von Baumeister Michael Clare für den Schlosshauptmann Caspar von Leipzig erbaut. Heute zeigt EMMA – Museumswohnung im Kavalierhaus Gifhorn die vollständig eingerichtete Wohnung der letzten Bewohnerin Emma Wrede und vermittelt bürgerliche Wohnkultur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Rathaus, Kirche, Schloss und Kavalierhaus bieten damit verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Besuch, der sich für Architektur und historische Alltagskultur interessiert.

Schlosssee und Gifhorner Heide

Der Gifhorner Schlosssee liegt zentral in der Innenstadt zwischen dem Gifhorner Schloss und dem Mühlenmuseum. Am See gibt es Picknick- und Erholungsmöglichkeiten, einen großen Themenspielplatz und einen Fitness-Parcours. Die verschiedenen Einrichtungen machen den Schlosssee zu einer Option für eine Pause, für Bewegung oder für Zeit am Wasser.

Westlich im Gifhorner Ortsteil Winkel liegt die etwa 32 Hektar große Gifhorner Heide. Sie gehört zum Naturraum Obere Allerniederung und umfasst einen Teilabschnitt des Allerurstromtals. Als bedeutendes Refugium für Fauna und Flora gehört sie zum europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000. Damit bietet sie einen anderen Schwerpunkt als die Bauwerke und das innerstädtische Seeufer: Hier stehen Heide und geschützte Landschaft im Mittelpunkt.

Die Gifhorner Heide ist über die Straße Kellerberg erreichbar, die in den Winkeler Weg mündet; direkt am Eingang gibt es Parkmöglichkeiten. Prüfen Sie die Zufahrt und die Parkmöglichkeiten vor der Fahrt. In der Heide wird außerdem die zweistündige geführte Wanderung „Hermann Löns und die Heide“ angeboten. Sie behandelt unter anderem die Entstehung, Nutzung und Pflege der Heide.

Wochenmarkt und Wegeplanung

Der Gifhorner Wochenmarkt findet jeden Mittwoch und Samstag statt. Dort wechseln die regionalen und saisonalen Angebote; an Feiertagen sind Ausnahmen möglich. Der Markt ergänzt die Besichtigung historischer Orte um einen wiederkehrenden Termin im Stadtleben, dessen Angebot sich je nach Markttag verändert.

Auch für Radfahrende gibt es Orientierung: Zahlreiche Radwege und Radtouren führen durch Gifhorn und die Region, durch die Stadt und die Heide, zu Seen und durch Wälder sowie zu Sehenswürdigkeiten. Da sich einzelne Routenbedingungen ändern können, empfiehlt es sich, die konkrete Strecke vor der Fahrt zu prüfen. Die beschriebenen Ziele lassen sich so nach Interesse auswählen, ohne für alle Unternehmungen dieselbe Art der Fortbewegung oder einen festen Ablauf vorauszusetzen.

Die Auswahl hilft dabei, die geplanten Besuche an den eigenen Interessen auszurichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Hillerse, Ribbesbüttel, Leiferde, Schönewörde, Calberlah, Ummern, Abbesbüttel, Meine

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gifhorn.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.