In Calberlah treffen zwei historische Perspektiven aufeinander: die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Alten Kapelle sowie eine Fahrraderkundung, die 2024 Teil eines Jubiläumsprogramms war. Die Kapelle verbindet eine frühe Erwähnung mit einem datierten Bauteil und Ausstattung aus späteren Jahrhunderten. Im übergeordneten Reiseziel Gifhorn kommen weitere Themen rund um Natur, Radfahren und Kultur hinzu.
Alte Kapelle: Baugeschichte und Zugang
Die Alte Kapelle ist als Baudenkmal in Niedersachsen eingeordnet. Erstmals wurde sie 1534 unter Isenbüttel erwähnt. Ein Sandstein mit der Jahreszahl 1576 ist in den westlichen Giebel aus Eichenfachwerk eingelassen. Zur Ausstattung gehören ein spätgotischer hölzerner Flügelaltar mit zwei Flügeln und ein Orgelpositiv aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Orgelpositiv gilt als eines der ältesten und wertvollsten im Landkreis Gifhorn. Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Bezugspunkte: 1534 bezeichnet die erste Erwähnung, 1576 den Sandstein, während das Orgelpositiv einer späteren Epoche angehört.
Die Kapelle ist außerdem als Tankort bezeichnet, als Ort für Pause und Besinnung. Außerhalb von Gottesdiensten ist sie nicht öffentlich zugänglich. Wenn ein Besuch für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab, ob er zu Ihrem Termin möglich ist.
Radfahren und Ortsgeschichte
Eine Fahrraderkundungstour führte im Rahmen eines Jubiläumsprogramms 2024 durch Calberlah. Der Ort hatte einst eine Ziegelei; sie gehörte zu den Themen der damaligen Erkundung. Die Tour verband Radfahren und Ortsgeschichte. Für die heutige Routenplanung ist das regionale Wegenetz ein anderer Maßstab als dieses zeitlich eingeordnete Programmbeispiel.
Im übergeordneten Reiseziel Gifhorn
Im Landkreis Gifhorn umfasst das Radwegenetz rund 700 Kilometer Freizeitradwege sowie zusätzlich rund 550 Kilometer Alltagsnetz mit Verbindungsstrecken. Rund 400 ausgeschilderte Knotenpunkte lassen sich zur individuellen Planung von Radrouten kombinieren. Der Flyer „Radfahren“ der Südheide führt 14 ausgeschilderte Touren auf; über einen QR-Code lassen sich GPX-Tracks und weitere Informationen herunterladen. Netzumfang, Knotenpunkte und Tourenflyer beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Die Zahlen beschreiben die Netze, die Knotenpunkte unterstützen die Zusammenstellung eigener Routen, und der Flyer bietet konkrete Routenvorschläge. Prüfen Sie Flyer, GPX-Daten und Routenbedingungen vor einer konkreten Fahrt auf Aktualität.
Der Landkreis Gifhorn umfasst Heideflächen, Wälder, Moorlandschaften, Flüsse und Seen. Zum Kreisgebiet gehört außerdem der Drömling als UNESCO-Biosphärenreservat. In der Samtgemeinde Isenbüttel umfasst die regionale Landschaft auch den Tankumsee: Der See ist 62 Hektar groß und hat einen 1.000 Meter langen weißen Sandstrand. Dort sind Baden, Segeln, Surfen und Angeln möglich. Damit stehen im größeren regionalen Rahmen neben Rad- und Naturthemen auch Aktivitäten am Wasser zur Auswahl.
Eine weitere kulturelle Perspektive bietet das Internationale Mühlenmuseum Gifhorn. Es verfügt über 13 originalgroße Mühlen aus aller Welt. Zusammen mit der Geschichte der Alten Kapelle zeigt dieser Themenbereich eine andere Facette des übergeordneten Reiseziels Gifhorn.
Weitere Reiseziele entdecken
Weyhausen, Behren, Wilsche, Gifhorn, Tappenbeck, Ribbesbüttel, Sassenburg, Leiferde
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gifhorn.