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Der Weserstein markiert den Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser. In Hann.Münden treffen damit zwei reizvolle Schwerpunkte für die Reiseplanung aufeinander: die Baugeschichte der Stadt und die Orientierung an den Flüssen. Rathaus, Kirche und Welfenschloss stehen für unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte; Weserstein, Anleger und Aussichtsturm bieten weitere Anhaltspunkte für einen Aufenthalt.

Renaissance und Stadtgeschichte

Das historische Rathaus zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Weserrenaissance. Der historische Stadtrundgang beginnt dort und endet nach einem kurzen Spaziergang am Zusammenfluss von Werra und Fulda beim Weserstein. So verbindet die Route eine Station der Baugeschichte mit dem markanten Flussort.

Auch die St.-Blasius-Kirche bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: Im Inneren befinden sich ein Bronze-Taufbecken von 1392, ein mittelalterlicher Flügelaltar, ein Fresko aus dem Jahr 1519 und das Grabmal von Herzog Wilhelm dem Jüngeren. Die genannten Werke und Daten reichen von mittelalterlicher Ausstattung bis zu einem Fresko aus der frühen Neuzeit. Für die Kirche sind saisonale Öffnungszeiten von Mai bis Erntedank täglich von 11 bis 16 Uhr angegeben. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob diese Zeiten für Ihren Termin gelten.

Im Welfenschloss sind zwei Renaissancegemächer mit flächendeckenden Wandmalereien erhalten. Sie sind nur im Rahmen einer Stadtführung zugänglich; als Besuchszeit ist von Mai bis Oktober freitags um 14:30 Uhr angegeben. Prüfen Sie den Termin vor der Reise. Im Schloss zeigt das Städtische Museum Exponate zur Stadtgeschichte Hann.Mündens und zum Fernhandel über Land und Wasser.

Ein weiterer historischer Ort ist das Sterbehaus des Doktor Eisenbart in der Langen Straße 79. Es ist das frühere Gasthaus „Zum Wilden Mann“, in dem Doktor Eisenbart am 11. November 1727 in Hann.Münden starb.

Flussorte und Aussichten

Der Weserstein liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Auch der gemeinsame Anleger für Werra, Fulda und Weser ist eine hilfreiche Orientierung am Wasser: Er befindet sich am Ende der Fulda am Westufer der Insel Unterer Tanzwerder, unmittelbar nördlich der Hängebrücke. Zum Anleger gehört eine große Kanutreppe; die Altstadt ist von dort fünf Gehminuten entfernt.

Für den Blick auf die Altstadt und die drei Flüsse ist die Tillyschanze ein eigenes Ziel. Der 25 Meter hohe Aussichtsturm liegt am Rand des Reinhardswaldes; von dort bietet sich der Blick über die Altstadt und die Flüsse. Von der historischen Altstadt aus ist die Tillyschanze in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar. Als Wanderrevier im näheren Umfeld kommt außerdem der Blümer Berg infrage. Er gehört zum Mündener Stadtforst und liegt nahe dem Mündener Stadtgebiet. Damit lassen sich eine benannte Aussicht und ein Wandergebiet als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Führungen und Wochenmarkt

In Hann.Münden werden öffentliche Stadt- und Kostümführungen angeboten, darunter Touren mit historischen Figuren. Sie richten sich an Einzelreisende, Gruppen, Erwachsene und Kinder. Da sich Termine und Verfügbarkeit ändern können, prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Reise.

Der Wochenmarkt findet in der historischen Altstadt auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt. Zum Angebot gehören unter anderem Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Backwaren, Fisch und Honig sowie weitere Lebensmittel und Produkte. Markttage und Auswahl können sich ändern; prüfen Sie daher vorab, was an Ihrem Besuchstag angeboten wird. Der Markt und das Rathaus teilen sich so einen konkreten Bezugspunkt in der Altstadt, während die Flussorte und die Tillyschanze andere Ausflugsentscheidungen eröffnen.

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