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27,6 Meter lang und 8,7 Meter breit ist die Decke der St.-Michaeliskirche: Auf 1.300 Eichenbrettern entfaltet sich der Stammbaum Christi. Dieses eindrucksvolle Werk führt zu einem der prägenden Kulturorte Hildesheims. St. Michaelis gehört zum UNESCO-Welterbe und hat die Entwicklung der mittelalterlichen Architektur maßgeblich beeinflusst.

St. Michaelis und die Museen

Die St.-Michaeliskirche liegt nahe der Innenstadt. Sie erreichen sie zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestellen „Museum“ oder „Pfaffenstieg“. Die Kirche verbindet ein konkretes architektonisches Erlebnis mit ihrer Bedeutung für die mittelalterliche Baukunst.

Im Dommuseum Hildesheim besteht der Kernbestand aus Kunstwerken des Domschatzes, die größtenteils aus dem 11. bis 13. Jahrhundert stammen und zum UNESCO-Welterbe gehören. Das Museum präsentiert außerdem die Goldene Madonna, eines der ältesten Bildwerke des Mittelalters. Es liegt zentral und ist leicht zu erreichen.

Einen anderen Sammlungsschwerpunkt bietet das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim: Dort sind Mumienmasken, Statuen und weitere Objekte aus einer bedeutenden Sammlung zum Reich der ägyptischen Pharaonen zu sehen. Die Museen setzen damit unterschiedliche Akzente – vom Domschatz und mittelalterlicher Kunst bis zu altägyptischen Objekten. Wenn Sie Kulturorte auswählen, können Sie sich an diesen Themen orientieren.

Fachwerk: erhalten und rekonstruiert

Das Waffenschmiedehaus aus dem Jahr 1548 ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus Hildesheims. Am historischen Marktplatz wurde das Fachwerkensemble im Krieg zerstört und in seiner ursprünglichen Schönheit rekonstruiert. Die Beispiele zeigen zwei unterschiedliche Geschichten des Fachwerks in Hildesheim: das erhaltene einzelne Haus und das wiederaufgebaute Ensemble.

Stadtrundgang oder Aussicht von oben

Die Hildesheimer Rosenroute ist ein selbstgeführter Stadtrundgang, der am historischen Marktplatz beginnt. In die Straßen eingelassene Rosenpflastersteine weisen auf Sehenswürdigkeiten hin. Ebenfalls am historischen Marktplatz startet die öffentliche Stadtführung „Hildesheim zum Kennenlernen“; sie führt zwei Stunden lang zu wichtigen Sehenswürdigkeiten. So können Sie zwischen einem selbstgeführten Rundgang und einer Tour mit festgelegter Dauer wählen. Prüfen Sie vorab die aktuellen Routendetails und Führungstermine.

Die Hildesheim App bietet mehrere Stadttouren, navigiert von Punkt zu Punkt und spielt unterwegs Informationen und Bilder zu Sehenswürdigkeiten aus. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob die App verfügbar ist. Für einen Blick über die Stadt führt eine weitere Option auf den St.-Andreas-Kirchturm: Wer die 364 Stufen erklimmt, erhält einen Rundumblick über die Dächer Hildesheims bis in die Region. Der 114,5 Meter hohe Turm gilt als markantes Wahrzeichen der Stadt und ist der höchste Kirchturm Niedersachsens.

Wallanlagen und Natur in der Stadt

Die historischen Wallanlagen umschließen rund zwei Drittel des Hildesheimer Stadtkerns und dienen heute als Landschaftsschutzgebiet der Erholung. Sie bilden damit einen anderen Schwerpunkt als Kirchen, Museen und Fachwerk. Der Liebesgrund ist ein schattiger Abschnitt der Wallanlagen mit dicht stehenden Bäumen und liegt nahe dem Magdalenengarten. Er dient seltenen Tierarten als Rückzugsraum; im Graben leben unter anderem Wasservögel wie der Eisvogel. Die Angaben zu den Wallanlagen und zum Liebesgrund bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie Kulturorte und Landschaft im Aufenthalt verbinden möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Elze, Wittenburg, Harsum, Holle, Burgstemmen, Sarstedt, Bad Salzdetfurth, Brüggen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hildesheim.

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