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In Hesel treffen Siedlungsgeschichte, historische Kirchenkunst und Wege durch den Wald aufeinander. Die unterschiedlichen Schwerpunkte geben Ihnen mehrere Möglichkeiten, Ihren Aufenthalt zu gestalten: mit Blick auf archäologische Themen und Baugeschichte oder mit Zeit für Spaziergänge und eine Radtour.

Waldwege und Bewegung draußen

Im Heseler Wald gehören ein Abenteuerspielplatz und ein Baumlehrpfad zu den Besucherangeboten. Außerdem bieten sich dort ausgedehnte Waldspaziergänge mit Beobachtungen der heimischen Tierwelt an. Der Wald verbindet damit Naturbeobachtung und Wege zu Fuß; Spielplatz und Lehrpfad setzen jeweils einen eigenen Schwerpunkt.

Rund um Gut Stikelkamp laden etwa 5 km Waldwanderwege zu Spaziergängen ein. Eine andere Größenordnung hat die 41 km lange Hesel-Erlebnis-Route: Sie ist als Fahrradtour angelegt und umfasst unter anderem eine Flussüberquerung mit einer „Do-it-yourself-Fähre“. So können Sie zwischen Spaziergängen im Wald und einer längeren Radtour wählen. Da der Fährbetrieb saisonal variieren kann, prüfen Sie vor der Fahrt, ob die Fähre zu Ihrem Termin fährt.

Archäologie, Kirche und Baugeschichte

Die Archäologische Ausstellung in der Villa Popken vermittelt die Siedlungsgeschichte des Geestortes Hesel von der Stein- und Bronzezeit bis ins Mittelalter. Ein Schwerpunkt ist die Geschichte des Klosters Barthe im Heseler Forst. Der zeitliche Bogen führt damit von frühen Siedlungsepochen zu einem konkreten Teil der Klostergeschichte.

Auch die Ludgeri-Kirche erzählt von mehreren Bauphasen. Die mittelalterliche Kirche musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden; 1742 wurde ein neuer Kirchenbau errichtet. Kanzel und Altar entstanden früher: Tönnies Mahler aus Leer schuf sie 1653. Die Kanzel hat Ecksäulen und Evangelistenreliefs, der Altar ein Abendmahlsgemälde. Mahler war Tischler, Bildschnitzer und Tafelmaler. Die Jahreszahlen markieren so unterschiedliche Abschnitte: 1653 die Arbeit an den Ausstattungsstücken, 1742 den Neubau.

Eine andere Form öffentlicher Kunst ist die Scheuerpfahlskulptur „Steinbeil“ von Sven Thater. Sie besteht aus Eiche und Sandstein und ist 2,40 Meter hoch. Material und Maße machen sie zu einem klar umrissenen Gegenpol zu den historischen Themen der Ausstellung und der Kirche.

Gut Stikelkamp war einst ein Vorwerk des ehemaligen Johanniterklosters Hasselt. Das erhaltene Wohnhaus dürfte um 1400 zu datieren sein; es zeigt eine hochbäuerliche Wohnkultur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. Baugeschichte und dargestellte Wohnkultur verweisen dabei auf unterschiedliche Zeiträume. Das macht Gut Stikelkamp zu einem weiteren Zugang zur Geschichte Hesels, neben Ausstellung und Kirche.

Ein Schwimmbad als eigener Programmpunkt

Das Schwimmbad Hesel verfügt über ein 16,66 × 8,00 Meter großes Becken mit Hubboden. Nach den Sanierungen 2013/2014 sowie 2023/2024 steht es wieder der Allgemeinheit zur Verfügung. Zusammen mit den Kultur- und Naturthemen ergänzt es die Auswahl um einen weiteren eigenständigen Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt.

Den Aufenthalt in Hesel planen

Die Ziele bieten unterschiedliche Anlässe für die Tagesplanung, ohne dass Sie alle in ein einziges Programm packen müssen. Wenn Sie ein Hotel in Hesel suchen, richten Sie Ihre Auswahl nach den eigenen Reiseanforderungen und dem Schwerpunkt Ihres Aufenthalts.

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