Zum Inhalt

Rüthen lässt sich über zwei unterschiedliche Zugänge entdecken: Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten und Wege, die den Blick auf Aussicht und Landschaft lenken. An den Gebäuden lassen sich verschiedene Epochen ablesen; für Bewegung gibt es eine als leicht eingestufte Wanderroute von ungefähr zwei Kilometern sowie den MöhnetalRadweg, der durch Rüthen führt. Wer die Reise plant, kann deshalb zunächst zwischen Baugeschichte, Aussicht und einem kurzen Wanderabschnitt oder Radfahren wählen.

Wehrturm, Stadttor und Rathaus

Der Hexenturm ist der einzige vollständig erhaltene Wehrturm der Rüthener Befestigungsanlagen. Im Turm befindet sich eine kleine Dokumentation mit Exponaten zu den Hexenprozessen. Besuchen lässt er sich im Rahmen einer Stadtführung; prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsbedingungen, wenn Sie ihn gezielt einplanen.

Das Hachtor zeigt einen anderen Teil der Befestigungsgeschichte: Es wurde um 1300 aus Rüthener Grünsandstein errichtet und ist das letzte erhaltene der vier Stadttore. Haus Buuck gilt wahrscheinlich als Rüthens ältester Wohnsitz und als typisches hanseatisches Kaufmannshaus. Sein dreigeschossiges Dachgeschoss stammt aus dem Jahr 1609.

Auch das historische Rathaus lässt sich zeitlich einordnen: Es wurde von 1726 bis 1730 im Barockstil erbaut. Die erhaltenen Innenräume werden für kulturelle Zwecke und standesamtliche Trauungen genutzt. Wenn Sie eine dieser Nutzungen gezielt einplanen, empfiehlt sich eine Prüfung des aktuellen Stands.

Aussicht und Wege

Der Wasserturm ist 35 Meter hoch; seine begehbare Aussichtsplattform liegt in 29 Metern Höhe. Von dort richtet sich der Blick zum Haarstrang, zu den Höhen des Briloner Waldes und zum Naturpark Arnsberger Wald. Turmhöhe und Plattformhöhe geben zwei unterschiedliche Orientierungspunkte: Die Aussichtsplattform liegt unterhalb der Spitze, bietet aber den beschriebenen Blick auf die benannten Landschaftsräume.

Für eine kürzere Wanderung startet der Erlebniswanderweg am Parkplatz Hachtor. Route I blau ist als leicht eingestuft und ungefähr zwei Kilometer lang. Da sich örtliche Bedingungen ändern können, ist es sinnvoll, die Routeninformationen vor der Tour noch einmal zu prüfen. Eine andere Art der Bewegung bietet der MöhnetalRadweg, der durch Rüthen führt. Entlang des Radwegs prägen Wiesenauen, grüne Wälder und sanfte Hügel die Landschaft. So stehen eine kurze, als leicht eingestufte Wanderroute und ein Radweg als unterschiedliche Möglichkeiten für die Planung zur Auswahl.

Kallenhardt: Höhle und Discgolf

In Rüthen-Kallenhardt liegt die Kulturhöhle Hohler Stein in einem Naturschutzgebiet, das nach dem Bach Lörmecke benannt ist. Der Discgolf-Parcours in Kallenhardt wird als Outdoor-Aktivität im Naturpark Arnsberger Wald für Familien und Gruppen beworben. Da Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen sich ändern können, sollten Sie diese vor einem Besuch prüfen.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Soest

Im übergeordneten Reiseziel Soest bieten die Museen weitere Anknüpfungspunkte für eine kulturorientierte Reiseplanung. Das Osthofentormuseum vermittelt mit Informationstafeln, großformatigen Texten, Fotos, Grafiken und einem Stadtmodell einen Überblick über mehr als 1.000 Jahre Geschichte und die topografische Entwicklung der Stadt Soest. Das Burghofmuseum behandelt Stadt- und Kirchengeschichte, zeigt Kupferstiche von Heinrich Aldegrever (1502 bis etwa 1555) und die Ausstellung „Alltagsleben im Mittelalter“. Das Museum Wilhelm Morgner mit RAUM SCHROTH zeigt Wechselausstellungen sowie eine ständige Ausstellung des Soester Expressionisten Wilhelm Morgner; das Programm der Wechselausstellungen kann sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Vellinghausen, Werl, Warstein, Soest, Ense, Möhnesee, Welver.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soest.