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Halsenbach bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die Baugeschichte von St. Lambertus, die Mariengrotte im Holzbachtal und Wanderungen durch Hunsrückwälder und zur Ehrbachklamm. So können Sie Kulturgeschichte und Wege in der Landschaft als eigene Schwerpunkte planen.

St. Lambertus und die Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche St. Lambertus wurde 1758–1759 errichtet; ihr romanischer Turm stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Halsenbacher Pfarrei ist erstmals 1075 eigenständig dokumentiert. Damit begegnen an der Kirche Bauzeiten aus unterschiedlichen Jahrhunderten, ergänzt um einen frühen schriftlichen Bezug zur Pfarrei.

Vor der Kirche steht der Lambertusbrunnen, der 6.000 Liter fasst. Seine Bronzeplatten zeigen unter anderem den früheren Bahnhof Halsenbach. Der Brunnen verbindet so ein bauliches Detail mit einem Motiv aus der früheren Verkehrsgeschichte des Ortes.

Mariengrotte und Wanderwege

Im Holzbachtal von Halsenbach-Ehr liegt eine kleine Mariengrotte in einem Felsen. Der S4-Rundweg ab Hotel Katz führt zur Grotte und ist etwa vier Kilometer lang. Da sich die Länge durch Anpassungen am Routenverlauf ändern kann, prüfen Sie die Strecke vor Ihrer Tour. Zwei Bänke laden an der Grotte zum Verweilen ein; wenn die Sitzgelegenheit für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab, ob sie noch vorhanden ist.

Halsenbach gilt als Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Hunsrückwälder und die Ehrbachklamm. Die Klamm ist ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt eines rechten Nebenflusses der Mosel. Zu ihren Merkmalen zählen Holzbrücken, schmale Felsenpfade, moosbedeckte Steine und Wasserfälle. Damit stehen für Wanderpläne unterschiedliche konkrete Ziele zur Wahl: die Grotte als Ziel einer Rundtour oder die Klamm mit ihren Felswegen und Wasserfällen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Hunsrückbahnwanderweg. Er beginnt am Bahnhof Emmelshausen und endet am Bopparder Hauptbahnhof; unterwegs führt er an Schluchten, Tunneln und Viadukten vorbei. Die Route lässt sich damit über ihre Endpunkte und die beschriebenen Wegmerkmale einordnen, ohne sie mit dem Verlauf der Bahnstrecke gleichzusetzen.

Bahnbezug und regionale Küche

Die Hunsrückbahn zwischen Boppard und Emmelshausen wurde 1908 eröffnet. Ein 8,5 Kilometer langer Abschnitt überwindet 336 Höhenmeter und führt durch fünf Tunnel sowie über zwei Viadukte. Der Haltepunkt im Ortsteil Ehr ist ein Halt an der Hunsrückbahn. Wenn Sie ihn für Ihre Anreise einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.

Restaurant Feinheit in Halsenbach-Ehr bietet eine Weinkarte mit Weinen aus der Region. Da sich das Angebot eines Betriebs ändern kann, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Karte, wenn Sie den Restaurantbesuch in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Der weitere Rahmen: Rhein-Hunsrück

Im übergeordneten Reiseziel Rhein-Hunsrück umfasst der Rhein-Hunsrück-Kreis weite Bereiche des Hunsrücks als Teil des Rheinischen Schiefergebirges sowie den linksrheinischen Teil des Oberen Mittelrheintals. Für den Kreis werden zahlreiche Wanderwege genannt. Entlang des Rheins und durch den Hunsrück verlaufen außerdem weitläufige, gut ausgebaute und ausgeschilderte Radwege. Auch regionale Spezialitäten und Mittelrhein-Wein aus hochwertigen Weinlagen gehören zu den hervorgehobenen Themen des weiteren Reiseziels.

Den Aufenthalt planen

Der S4 ist eine rund vier Kilometer lange Rundtour zur Mariengrotte; der Hunsrückbahnwanderweg führt vom Bahnhof Emmelshausen zum Bopparder Hauptbahnhof. Wenn Sie diese Wege in Ihre Tage einbauen möchten, planen Sie den jeweiligen Verlauf und – bei Nutzung des Haltepunkts Ehr – den Fahrplan gesondert ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Damscheid, Dill, Unzenberg, Ney, Simmern/Hunsrück, Kappel, Heyweiler, Sohrschied

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Hunsrück.

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