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Bleckhausen verbindet die Geschichte der St.-Antonius-Kirche mit Wanderwegen durch Wald und Wacholderheide. Der Ortskern setzt einen kulturellen Schwerpunkt; der Wacholder-Kyll-Weg nimmt dort seinen Anfang und führt zum Fuchskopf mit Blick ins Tal der Kleinen Kyll. Dazu kommen weitere historische Bauwerke und die jährliche Klausen-Wallfahrt.

Kirche, Glocken und Ortsgeschichte

Die St.-Antonius-Kirche steht im Zentrum von Bleckhausen und stammt aus dem Jahr 1787. Ihr Geläut umfasst sechs Glocken. Zwei davon sind auf 1394 datiert und gelten als die ältesten bronzerippigen Glocken der Eifel im Gebiet des Bistums Trier; eine Glocke aus demselben Jahr befindet sich auch in Gillenfeld. Die Kirche ist eine Hallenkirche. Sie wurde 1846 erweitert, Turm und Seitenanbauten kamen nach 1945 hinzu.

Weitere historische Bauwerke zeigen unterschiedliche Formen und Daten: Gegenüber Brunnenstraße 2a steht ein Brunnenhaus, das wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die ehemalige Schule in Brunnenstraße 5a ist ein teilweise verschiefertes Walmdachgebäude und dürfte aus dem Jahr 1843 stammen. An der Kreuzung von Hauptstraße und Auf der Held steht ein Sandsteinschaftkreuz aus dem Jahr 1810. Südwestlich von Bleckhausen liegt an der Kleinen Kyll die Bleckhausener Mühle, eine Getreidemühle aus dem Jahr 1799. Zur langjährigen religiösen Tradition des Ortes gehört die jährliche Klausen-Wallfahrt.

Wanderwege ab Bleckhausen

Die HeimatSpur Wacholder-Kyll-Weg hat an der Kirche im Ortszentrum ihren Start- und Endpunkt. Der Weg verläuft überwiegend durch Wald und durch die Wacholderheide. Am Fuchskopf liegt ein Aussichtspunkt mit Blick ins Tal der Kleinen Kyll. An einer Raststelle erklären geschnitzte Holztiere die heimische Fauna. Eine Runde ab Bleckhausen führt durch das nahe Wacholdeschutzgebiet, einen Abschnitt des Trombachtals sowie über Wiesen und Felder zurück zum Ausgangspunkt.

Für den Start sind Parkmöglichkeiten an der Kirche oder am Wanderparkplatz an der L 46 an der Ausfahrt Richtung Manderscheid angegeben. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routen- und Parkplatzangaben. So können Sie den Ausgangspunkt passend zu Ihrer Planung wählen.

Unterkunft und regionaler Rahmen

Ferienhäuser und Ferienwohnungen gehören zu den Unterkunftsoptionen in Bleckhausen. Da sich Angebote ändern können, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Möglichkeiten.

Bleckhausen liegt im Herzen des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. In der Vulkaneifel sind bislang 77 Maare nachgewiesen; außerdem wurden 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor rund 10.900 Jahren stattfand. Diese regionalen geologischen Zusammenhänge geben dem Aufenthalt einen größeren Rahmen, während die Wege und historischen Bauwerke in Bleckhausen den Blick auf den Ort selbst richten.

Die Vulkaneifel-Pfade sind markiert und ausgeschildert. Das regionale Wegenetz umfasst Halbtagestouren, Tagestouren und Mehrtageswanderungen. Als längere Beispiele führen die elfte Etappe des Eifelsteigs von Daun nach Manderscheid über 23,4 Kilometer und der 26,2 Kilometer lange Vulcano-Pfad als Rundweg östlich von Schalkenmehren. Damit stehen im Reiseziel Vulkaneifel unterschiedliche Wanderformate zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Utzerath, Meisburg, Wallenborn, Hinterweiler, Betteldorf, Immerath, Schutz, Tettscheid.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Daun.

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