Wallender Born und Brubbel-Pfad
Der Wallender Born ist ein Kaltwassergeysir in der Eifel. Der Gasgehalt des Quellwassers wird ungefähr alle 35 Minuten freigesetzt; das Wasser ist etwa 9 °C kalt. Bei Erdarbeiten entstand der Geysir 1933 zufällig. Damit erhält das Naturphänomen eine konkrete Entstehungsgeschichte.
Der 3,5 Kilometer lange Brubbel-Pfad führt vom Wallenden Born weiter und erklärt das Naturphänomen. Informationspunkte behandeln außerdem das Wallenborner Dorfleben und den örtlichen Dialekt. So verbindet der Weg die geologische Erscheinung mit einer kulturellen Perspektive auf den Ort.
Drees und praktische Orientierung
Das restaurierte Wallenborner Drees sprudelt wieder. Am Ortsrand bietet das Felddrees Wanderern und Touristen Erfrischung. Das Wallenborner Drees erreichen Sie von der B257 über die Schulstraße. Zum Wallenden Born gelangen Sie von der B257 über die Hauptstraße und die Weidenbacher Straße; an der Quelle ist Parken möglich. Prüfen Sie vor der Fahrt die Zufahrt zum Wallenborner Drees sowie Route und Parkmöglichkeit am Wallenden Born erneut.
Eine am 30. März 2026 veröffentlichte Information nennt den Landgasthof Brubbel als Einkehrmöglichkeit für Wanderer und Touristen. Prüfen Sie vor der Reise, ob der Betrieb aktuell geöffnet ist.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die leichte HeimatSpur Wallenborner Weg ist eine 5,3 Kilometer lange Rundwanderung, die bei der Kirche in Wallenborn startet und dort endet. Unterwegs führen Wald- und Wiesenwege zu einem Panoramablick und zu Aussichten auf den Ort und den Brubbel. Ein Panorama-Rastplatz liegt 0,9 Kilometer in der Route. Der Weg wird als landschaftlich reizvoll und familienfreundlich beschrieben.
Die Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Brubbel-Pfad erklärt Naturphänomen und Ortsleben; die Rundwanderung bietet Wald- und Wiesenwege sowie Ausblicke. Damit können Sie für Ihre Planung sowohl das Thema des Weges als auch seine Länge und Form berücksichtigen.
Die Vulkaneifel als größerer Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Vulkaneifel sind bisher 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden dort 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor ungefähr 10.900 Jahren stattfand. Diese regionalen Angaben geben einen breiteren geologischen Rahmen.
Wer sich für Wanderungen im Reiseziel Vulkaneifel interessiert, findet mit den Vulkaneifel-Pfaden ein weiteres Angebot: Sie führen zu landschaftlichen Höhepunkten beiderseits des Eifelsteigs, sind markiert und ausgeschildert und umfassen Halbtagestouren, Tagestouren sowie Mehrtageswanderungen. Das ist ein anderer Maßstab als die Wege in Wallenborn und kann für die Planung eines längeren Wanderprogramms eine Rolle spielen.
Auch die Museen der Vulkaneifel setzen eigene Schwerpunkte. Das Eifel-Vulkanmuseum Daun zeigt dreidimensionale Landschaftsmodelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen sowie Exponate zum Westeifel-Vulkanismus. Das Vulkanhaus Strohn ist ein interaktives Museum mit einer etwa 30.000 Jahre alten Lavaspaltenwand, die rund sechs Meter lang und vier Meter hoch ist. Zusammen mit dem Geysir und den Wanderwegen in Wallenborn bieten diese regionalen Themen unterschiedliche Zugänge zur Vulkanlandschaft.
Weitere Reiseziele entdecken: Darscheid, Strotzbüsch, Mückeln, Steiningen, Nohn, Demerath, Mehren, Immerath.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Daun.