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Reimeraths Kapellengeschichte

Ein konkreter lokaler Kulturbezug in Reimerath ist die katholische Filialkapelle Sankt Maria Rosenkranzkönigin. Sie wurde 1950–51 errichtet, im September 1951 eingeweiht und erhielt ihre Glocken im Mai 1955. Reimerath und seine Kapelle stehen unter dem Patrozinium der Rosenkranzkönigin. Die drei historischen Daten geben einen knappen Einblick in die Entstehung des Bauwerks und seine Ausstattung. Bei der Suche nach einem Hotel in Reimerath können Sie diesen örtlichen Kulturbezug von den Natur- und Wanderthemen des übergeordneten Reiseziels Vulkaneifel unterscheiden.

Landschaft und Vulkanismus in der Vulkaneifel

In der Vulkaneifel sind bisher 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden dort 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor etwa 10.900 Jahren stattfand. Diese Zahlen und die zeitliche Einordnung geben dem geologischen Thema eine regionale Dimension, die über die Geschichte eines einzelnen Orts hinausgeht.

Rund um Kelberg spiegeln Basaltgipfel, sanfte Hügel und offene Hochflächen die vulkanische Vergangenheit der Gegend. Wanderwege im Raum Kelberg führen durch Wälder und offene Abschnitte zu Aussichtspunkten mit weiten Eifelpanoramen. Auch die Radstrecken rund um Kelberg verbinden Naturerlebnisse mit Regionalgeschichte. Für Naturthemen an anderen Orten der Vulkaneifel stehen etwa das Gemündener Maar mit seiner Wasserfläche von ungefähr sieben Hektar und der Windsborn Kratersee bei Bettenfeld, der einzige natürliche Kratersee nördlich der Alpen. Das Gemündener Maar ist das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen.

Wandern und Radfahren

Der Eifelsteig verläuft von Aachen durch die Vulkaneifel bis nach Trier. Die Vulkaneifel-Pfade schließen an ihn an oder zweigen von ihm ab. Sie sind markiert und ausgeschildert; das Angebot umfasst Halbtagestouren, Tagestouren und Mehrtageswanderungen. Bei den Rundtouren reicht die Bandbreite von Wegen für weniger trainierte Wandernde bis zu Touren für erfahrene Sportwanderer. Das dichte Netz zertifizierter Wege führt zu geologischen Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerten Naturschätzen der Vulkaneifel.

Ein Beispiel mit ausgewiesener Dauer ist der Hochkelberg Panorama-Pfad: Die 41 Kilometer lange Wanderung dauert zwei Tage und führt rund um den Hochkelberg zwischen Niederehe, Kelberg und Ulmen. Eine weitere konkrete Streckenangabe bietet die elfte Etappe des Eifelsteigs von Daun nach Manderscheid mit 23,4 Kilometern. Beide Angaben helfen, verschiedene Routen nach ihrer Strecke einzuordnen; nur für den Panorama-Pfad ist hier zugleich eine Dauer genannt.

Auch Mountainbiken ist als regionales Thema vertreten: Das Wegenetz des Trailparks Vulkaneifel umfasst etwa 750 Kilometer und mehr als 17.500 Höhenmeter. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie den Zustand der geplanten Route vor Ihrer Tour.

Kultur und Erlebnisse im regionalen Rahmen

Die Geschichtsstraße umfasst neun thematische Rundwanderwege zur Geschichte der Kelberger Region. Eine andere Form, sich mit einem historischen Thema zu beschäftigen, ist der Escape Walk „1639 Sidonia – Unheil über Kelberg“, eine Familienrätsel-Aktivität in der Natur. Prüfen Sie vor der Reise, ob die Aktivität zu Ihrem gewünschten Termin verfügbar ist.

Die Museen der Vulkaneifel setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Eifel-Vulkanmuseum Daun zeigt dreidimensionale Landschaftsmodelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen sowie Exponate zum Westeifel-Vulkanismus. Das Vulkanhaus Strohn ist ein interaktives Museum mit einer etwa 30.000 Jahre alten Lavaspaltenwand, die rund sechs Meter lang und vier Meter hoch ist. Im Naturkundemuseum Gerolstein, das als größtes und ältestes Geomuseum der Eifel gilt, sind auf drei Etagen steinerne Zeugnisse aus der Erdgeschichte der Region zu sehen.

Auch Bauwerke und Landschaft stehen im regionalen Kulturangebot nebeneinander: Die Burgruine Ulmen ragt über dem steilen Ufer des Ulmener Maares auf, und Teile der Oberburg sind erhalten. Bei den beiden Manderscheider Burgen trennt das enge Tal der Lieser die Bauwerke voneinander und prägt so ihr Zusammenspiel mit der umgebenden Natur.

Weitere Reiseziele entdecken: Lirstal, Sassen, Berenbach, Welcherath, Mosbruch, Drees, Brücktal, Katzwinkel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kelberg.

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