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Sanfte Landschaft, vielfältige Themen

Sanfte, durch eiszeitliche Endmoränen geformte Konturen prägen die Landschaft rund um Gettorf. Der Ort gehört zur Ferienregion Eckernförder Bucht. Für die Planung eines Aufenthalts bieten sich mehrere unterschiedliche Schwerpunkte an: Ortsgeschichte, historische Kirchenkunst, Geologie zum Mitmachen und Tierbegegnungen. So können Sie Ihre Auswahl danach ausrichten, welche Art von Entdeckung Sie besonders interessiert.

Museum und historische Mühle

Das Gettorfer Heimatmuseum steht neben einer historischen Mühle aus dem Jahr 1869. Im Seidelzimmer sind Gegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu sehen. Die Remise zeigt landwirtschaftliche, Tischler- und Schmiedewerkzeuge sowie historische Kutschen aus der Zeit um 1925. Die Ausstellung verbindet damit unterschiedliche Einblicke: in ältere Gegenstände, in verschiedene Handwerke und in die Geschichte der Kutschen. Die Mühle direkt neben dem Museum ergänzt diesen historischen Zusammenhang um ein markantes Bauwerk.

Kirchliche Geschichte und Kunst

In der St.-Jürgen-Kirche sind mehrere historische Ausstattungsstücke erhalten: ein Taufstein von 1482, ein Marienaltar von 1520 und eine Kanzel von Gudewerdt aus dem Jahr 1598. Hinzu kommt eine historische Marcussen-Orgel aus dem Jahr 1866. An diesen Jahreszahlen lässt sich ablesen, dass die Kirche Ausstattung aus verschiedenen Jahrhunderten bewahrt. Auch die St.-Jürgen-Kapelle gehört zur religiösen Geschichte des Ortes: Zwischen 1460 und 1530 wurde sie zu einem wichtigen Wallfahrtsort im Herzogtum. Kulturhistorische Führungen und Turmbesteigungen an der Kirche lassen sich für Gruppen ab sechs Personen arrangieren.

Geologie zum Ausprobieren

Das Geotanium ist ein Mitmachmuseum für Geologie. Besucher können dort Gold waschen und Dinosaurier ausgraben; außerdem gibt es Exponate zum Anfassen und Experimente zum eigenen Ausprobieren. Der Schwerpunkt liegt damit nicht nur auf dem Betrachten, sondern auch auf eigener Aktivität. Für die Anreiseplanung ist die Lage des Geotaniums eine konkrete Orientierung: Es befindet sich etwa 100 Meter vom Gettorfer Bahnhof entfernt. Mit dem Auto ist es über die B76 und die Ausfahrt Gettorf erreichbar.

Tierbegegnungen und Schlechtwetteroption

Im Tierpark Gettorf ermöglichen Freiflugvolieren und begehbare Gehege unmittelbaren Kontakt mit Tieren. Tropenhallen und begehbare Tierhäuser eignen sich auch für Besuche bei schlechtem Wetter. Damit unterscheidet sich der Tierpark von den historischen Sammlungen und vom Geotanium: Hier stehen Begegnungen mit Tieren und begehbare Anlagen im Mittelpunkt, während das Geotanium Experimente und geologische Aktivitäten bietet. Die Hallen und Tierhäuser sind zugleich ein hilfreicher Anhaltspunkt, wenn Sie bei Ihrer Planung auch einen Besuch bei ungünstigem Wetter berücksichtigen möchten.

Gettorf im Reiseziel Rendsburg-Eckernförde

Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde bietet der Kreis einen größeren landschaftlichen Rahmen: Er verfügt über 55 Kilometer Ostseeküste und ein ausgeschildertes Radwegenetz von 1.000 Kilometern. Außerdem liegen vier Naturparke im Kreis. Diese regionalen Eckdaten ergänzen die Gettorfer Themen um eine weitere Perspektive, ohne die Sehenswürdigkeiten des Ortes mit Angeboten auf Kreisebene gleichzusetzen.

Unterschiedliche Schwerpunkte für den Aufenthalt

In Gettorf treffen verschiedene Arten des Entdeckens aufeinander: historische Gegenstände und kirchliche Kunst, Geologie zum eigenen Ausprobieren sowie Tierbegegnungen. Für Ihre Auswahl kann daher die Frage hilfreich sein, ob Sie den Schwerpunkt eher auf Geschichte, aktive Experimente oder den Tierpark legen möchten. Wer eine Gruppenführung oder eine Turmbesteigung an der St.-Jürgen-Kirche einplant, kann die dafür vorgesehene Arrangierung für Gruppen ab sechs Personen berücksichtigen.

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