Plélo setzt unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt: Kirchenbau und Erinnerungsorte, die Geschichte des Silberbleis sowie Wanderwege durch Wälder, Täler und ländliche Landschaften. Hinzu kommen die Talangebote der Ferme Auberge Au Char à Bancs. Überlegen Sie bei der Reiseplanung, ob Sie Ihre Zeit vor allem historischen Bauwerken, Bewegung im Freien oder auch einem kulinarischen Erlebnis widmen möchten. Die Besonderheiten der einzelnen Themen helfen dabei, den passenden Schwerpunkt zu wählen.
Kirchen und historische Erinnerungsorte
Die ehemalige Kirche von Plélo hatte ein romanisches Kirchenschiff und romanische Seitenschiffe, die aus der Zeit vor dem 12. Jahrhundert stammen sollen. Die Église Saint-Pierre et Saint-Paul in Plélo entstand später: Sie wurde von 1872 bis 1875 nach Plänen des Architekten Théodore Maignan errichtet. Ihr 47 Meter hoher Turmhelm wurde 1887 gebaut.
Auch die Ausstattung der heutigen Kirche hält konkrete Erinnerungen fest. Beiderseits des Kirchenschiffs befinden sich zwei patriotische Buntglasfenster zu Ehren der Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs. Sie wurden von Louis Balmet geschaffen. Die Grabstätte des Grafen von Plélo aus dem Jahr 1734 befand sich einst in der ehemaligen Kirche und ist noch in der heutigen Kirche zu sehen.
Die Kapelle Sainte-Anne stammt aus der Gotik und datiert in das 15. Jahrhundert. Zusammen geben diese Bau- und Erinnerungsstücke einen Eindruck von den unterschiedlichen historischen Zeitschichten in Plélo. Für Besuche der Kirchen und der Kapelle Sainte-Anne prüfen Sie bitte vorab die aktuellen Öffnungsmöglichkeiten.
Spuren des Silberbergbaus
Die Bergbaugeschichte setzt einen anderen historischen Schwerpunkt als die Kirchen. Auf dem Gelände des Moulin du Val fanden 1764 die ersten Arbeiten zur Gewinnung von Silberblei statt. Die Silberbleimine La Ville Alhen war zunächst von 1766 bis 1790 und erneut von 1922 bis 1931 in Betrieb. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche Stationen: Moulin du Val steht für den Beginn der Arbeiten, während La Ville Alhen zwei Betriebsphasen verbindet. Wer sich für die Industriegeschichte des Ortes interessiert, findet hier einen Zugang, der über die sakrale Architektur hinausführt.
Wandern durch Wälder und Täler
Die Wanderwege von Plélo führen durch Wälder, Täler und ländliche Landschaften und sind für alle Schwierigkeitsstufen geeignet.
Das Talangebot von Au Char à Bancs
Zum Talangebot der Ferme Auberge Au Char à Bancs gehört ein Spaziergang durch das Tal. Außenspielplätze, Tretboote und Ponys ergänzen die dort angebotenen Aktivitäten. Auch der Besuch des Jardin de Benjamin gehört zum Talangebot. So stehen neben den Wanderwegen weitere Möglichkeiten im Freien zur Wahl, ohne dass die verschiedenen Aktivitäten zu einem festen Ausflugsprogramm werden müssen.
Au Char à Bancs bietet außerdem ein traditionelles Pot-au-feu aus Schweinefleisch und Gemüse an, das vier Stunden im Kamin geschmort wird. Damit hat der Besuch auch eine kulinarische Seite. Wenn Sie Aktivitäten oder das Essen einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zeiten und die Verfügbarkeit der einzelnen Angebote.
Weitere Reiseziele entdecken: Broons, Taden, Rospez, Runan, Glomel, Saint-Carné, Le Bodéo, Ile-De-Bréhat.
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