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Dijon verbindet die UNESCO-Weinbaulandschaft Burgunds mit Museen, historischen Bauwerken und Angeboten rund um Wein und Kulinarik. Für die Wahl eines Hotels kann es hilfreich sein, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Soll es vor allem um Kunst und Geschichte, einen Rundgang durch das alte Dijon oder um Naturwissenschaften und Genuss gehen? Die Stadt bietet für jeden dieser Aspekte konkrete Anknüpfungspunkte.

Zwischen Weinlandschaft und Stadtgeschichte

Die Climats du vignoble de Bourgogne umfassen Dijon und Beaune und bilden weiterhin eine lebendige historische Weinbaulandschaft. Auch Dijons Kulturerbe steht in diesem UNESCO-Zusammenhang: Das bemerkenswerte Kulturerbegebiet umfasst 97 Hektar und gehört zum UNESCO-Welterbe-Perimeter der Climats. Das geschützte historische Gebiet folgt dem Verlauf der früheren mittelalterlichen Stadtmauern. Dort befinden sich ungefähr 3.000 Gebäude, darunter mehr als 120 geschützte Stadthäuser, sogenannte hôtels particuliers. So stehen in Dijon sowohl die Geschichte des Weinbaus als auch ein umfangreiches städtisches Erbe im Blick.

Museen: von der Kunst bis zur Archäologie

Das Musée des Beaux-Arts de Dijon wurde 1799 offiziell gegründet und bewahrt mehr als 140.000 Werke. Es befindet sich in einem Teil des Palais des Ducs et des États de Bourgogne. Der Bau des Komplexes erstreckte sich vom 14. bis ins 19. Jahrhundert; das Museum verfügt über eine Ausstellungsfläche von knapp 5.000 Quadratmetern. Kunstsammlung und Baugeschichte geben dem Besuch damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte.

Das Musée archéologique befindet sich im letzten erhaltenen Konventsgebäude der Abtei Saint-Bénigne. Sichtbare Bauphasen reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Seine regionalen Sammlungen führen von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter und zeigen bedeutende archäologische Entdeckungen. Wer sich stärker für frühere Lebenswelten und archäologische Funde interessiert, findet hier einen anderen Zugang als in der Kunstsammlung.

Im Musée d’Art sacré in der Kirche Sainte-Anne gehören Goldschmiedearbeiten, Gemälde, Skulpturen und Mobiliar zu den bedeutenden Zeugnissen burgundischen Kulturerbes. Das Musée de la Vie bourguignonne widmet sich der Geschichte und Ethnografie Burgunds, besonders Dijons, anhand von knapp 35.000 Objekten und Kunstwerken. Die Bestandszahl kann sich ändern. Zusammen eröffnen die beiden Museen unterschiedliche Perspektiven: sakrale Kunst und Gegenstände des burgundischen Alltags und seiner Geschichte.

Bauwerke und Rundgänge

Der Palais des Ducs et des États de Bourgogne entstand im 14. Jahrhundert zunächst als Residenz der Herzöge von Burgund und beherbergte später die Stände von Burgund. Ein weiterer historischer Ort ist die 1459 errichtete Chapelle Sainte-Croix de Jérusalem. Sie ist für Besucher geöffnet und präsentiert Kunstwerke in einem musikalischen Rahmen.

Am Puits de Moïse lässt sich ein einzelnes Bildwerk genauer betrachten: Der Brunnen besteht aus einem sieben Meter hohen hexagonalen Sockel mit sechs Skulpturen alttestamentlicher Propheten von Claus Sluter. Einen Überblick über Dijon bietet die Terrasse der Tour Philippe le Bon. Der mittelalterliche Wachturm ist 46 Meter hoch und hat sechs Stockwerke. Die Besuchsmodalitäten können variieren; prüfen Sie deshalb vorab die aktuellen Zugangsmöglichkeiten, wenn Sie den Panoramablick einplanen.

Der einstündige Parcours de la Chouette führt mit 22 Stationen durch das alte Dijon und beginnt an der Place Darcy. Seine angegebene Dauer hilft dabei, diesen Rundgang als eigene Zeiteinheit zu berücksichtigen. Die Stationen und der Startpunkt geben dem Spaziergang einen klaren Rahmen, während die Bauwerke und Museen jeweils eigene Themen setzen.

Naturwissenschaften, Wein und Kulinarik

Der Jardin de l’Arquebuse vereint ein Museum, ein Planetarium und einen botanischen Garten zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen. Der Garten umfasst eine botanische Schule, einen Rosengarten und ein Arboretum; hinzu kommen ein Insektenhotel, Bienenstöcke und eine Blumenwiese. Damit bietet Dijon neben Kunst- und Stadtgeschichte auch einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.

Für Weininteressierte bietet La Cave de la Cité 3.000 Weinreferenzen, darunter 250 Weine im glasweisen Ausschank, sowie individuelle Verkostungen. Die Mengen können sich ändern. In der Cuisine Expérientielle der Cité internationale de la gastronomie et du vin gehören kulinarische Shows, Kochduelle mit eingeladenen Köchen und Masterclasses zum Angebot. Workshops widmen sich Kochen, Patisserie und Mixologie; das Programm kann sich ändern.

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