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Charette-Varennes verbindet zwei unterschiedliche Landschaftsbilder am Doubs. Charette liegt auf einer kleinen Anhöhe über dem Fluss; Varennes befindet sich zwischen der D73 und einer Schleife des Doubs. Zum Ort gehören außerdem ein Schloss- und Kapellenensemble, Zeugnisse älterer Baugeschichte und markierte Wege durch Felder. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Kultur, Natur oder Aktivitäten am Wasser ausrichten.

Landschaft und Natur am Doubs

Südlich von Charette liegen die Außensiedlungen zwischen Teichen und Wäldern; durch diese Landschaft fließt die Guyotte. Charette-Varennes gehört zur ZNIEFF „Basse vallée du Doubs et réseau d'étangs au sud“. Die vom Doubs geprägte Landschaft umfasst Auwälder, Kiesufer, Altarme, künstliche, durch Kiesgewinnung entstandene Gewässer, Sümpfe sowie trockene und feuchte Auenwiesen.

Daneben zählt die Gemeinde zu den fünf Gemeinden des Natura-2000-Gebiets „Les prairies inondables de la Basse vallée du Doubs jusqu’à l’amont de Navilly“. In dieser unteren Doubs-Landschaft bieten Ufergehölze dem Europäischen Biber Lebensraum und ermöglichen dem Schwarzmilan die Ansiedlung. Die Teiche bieten Rohrweihen, Purpurreihern und Kuhreihern Nistmöglichkeiten. Flussufer, Feuchtgebiete, Teiche und Auen bilden damit verschiedene Naturthemen für Ihren Aufenthalt.

Schlösser, Kapellen und Ortsgeschichte

Das Domaine de Varennes ist ein Schloss- und Kapellenensemble an der 2 rue de Bourgogne. Das Château de Varennes wurde 1810 teilweise errichtet und in den 1840er-Jahren erweitert und fertiggestellt. Die Kapelle des Domaine entstand zwischen 1913 und 1923 als kleines neoromanisches Backsteingebäude. Das Domaine ist teilweise als historisches Denkmal eingetragen; die Kapelle steht seit dem 8. Juni 2021 vollständig unter Schutz.

Eine ältere Geschichte erzählt das ehemalige Château de Charette: Seine Gebäude sind verschwunden, doch die Motte und die wassergefüllten Gräben sind erhalten. Auch die Kirche von Charette-Varennes stammt aus einer anderen Epoche. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und besitzt eine angebaute Kapelle an der Route de Pierre.

Das Monument de la Vierge in der Rue de la Chapelle erinnert an eine Kapelle, die einst am Doubs errichtet und vom Fluss zerstört wurde. Später wurde sie als Anbau an die Kirche wiedererrichtet. Diese Geschichte unterscheidet sich von der Kapelle des Domaine: Die eine gehört zum Schlossensemble, die andere ist mit der Geschichte der Kirche und des Flusses verbunden.

Wege, Angeln und Einkehr

In Charette-Varennes gibt es markierte Wanderwege, die über Flurbereinigungswege führen und Felder durchqueren. Die Routendetails können sich lokal ändern; prüfen Sie daher vor dem Aufbruch die aktuellen Angaben. An verschiedenen Stellen entlang der Charetelle, der Guyotte und des Doubs ist Angeln möglich. Informieren Sie sich gesondert über die geltenden Angelregelungen und Bedingungen. Am Ufer des Doubs gibt es außerdem eine Anlage zum Einsetzen von Fischerbooten; die örtlichen Zugangsbedingungen können sich ändern.

Das Restaurant Doubs Rivage serviert regionale Küche. Zu den Gerichten gehören unter anderem frittierter Fisch, Froschschenkel, Wild, Zander, Bresse-Geflügel, Charolais-Rindfleisch und Schnecken. Das Angebot kann sich ändern. Wenn Sie wegen eines bestimmten Gerichts einkehren möchten, prüfen Sie vorab die aktuelle Auswahl.

Ein Ort mit historischem Bezug

Am Ort des Fallschirmabsprungs fand am 25. Juni 1944 ein Fallschirmabwurf statt. Der Ort ist ganzjährig frei zugänglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch dennoch die aktuellen Bedingungen. Damit ergänzen neben Baugeschichte und Landschaft auch Ereignisse des Zweiten Weltkriegs die Themen, die Sie bei der Planung Ihrer Reise berücksichtigen können.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saône-Et-Loire.

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