Buswiller verbindet eine lange Kirchengeschichte mit markanten Bauzeugnissen und grünen Ortsdetails. Ein Dokument aus dem Jahr 1438 belegt die Existenz der Kirche Saint-Sixte. Dazu kommen der Corps de garde aus dem Jahr 1597 und die Ferme Jacob mit der Jahreszahl 1599 am Eckständer ihres Wohnhauses. Wer sich für die Geschichte eines Ortes interessiert, begegnet hier Zeugnissen aus unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Funktionen.
Buswiller liegt in den Vorhügeln der Vogesen auf durchschnittlich 225 Metern Höhe. Am Schulgarten stehen Bänke entlang eines begrünten Weges. Auch die Eiler-Quelle gehört zur Ortsgeschichte: Sie speiste früher einen Brunnen im Ortszentrum.
Kirche Saint-Sixte und ihre Geschichte
Die Kirche Saint-Sixte liegt im Ortszentrum und ist seit der Einführung der Reformation im Jahr 1545 ausschließlich dem protestantischen Gottesdienst vorbehalten. Im Chor befinden sich sechs Epitaphien von Angehörigen der Familien Gayling von Altheim, Böcklin von Böcklinsau und Wurmser von Vendenheim. Vor den Zerstörungen der Revolution von 1789 ließ Bürgermeister Rueff die Epitaphien mit einer Putzschicht bedecken; so blieben sie erhalten. Bei der Kirche gibt es einen Parkplatz. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuelle Parksituation.
Historische Gebäude und Bauformen
Der Corps de garde ist das erhaltene Relikt der früheren befestigten Friedhofsanlage von Buswiller. Er stammt aus dem Jahr 1597, diente früher als Wachhaus und beherbergte ein Gefängnis. Die Schini-Häuser zeigen eine andere Seite der Baugeschichte: Ihr charakteristisches Merkmal ist eine doppelte Loggia mit zwei Ebenen von Balustraden. Sie spiegeln den architektonischen Einfluss der Schweizer wider, die nach dem Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 zur Wiederbesiedlung der Region kamen.
An der Ferme Jacob steht am Eckständer des Wohnhauses die Jahreszahl 1599. Der Hof gehört zu den wenigen Bauernhöfen, die als historische Denkmäler geschützt sind. Die Jahreszahlen 1597 und 1599 liegen dicht beieinander, stehen hier aber für unterschiedliche Bauzeugnisse: ein früheres Wachhaus und Gefängnis einerseits, einen geschützten Bauernhof andererseits.
Spaziergänge und Aktivitäten
La Ferme Buissonnière bietet partizipative Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Familien, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sowie für Vereine, Einrichtungen und Bildungseinrichtungen an. Dazu gehören Spaziergänge mit Tieren, Kochworkshops und Workshops für kreatives Gestalten und traditionelle Fertigkeiten. Die Teilnahme erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung; bestätigen Sie Ihren Termin vor dem Besuch.
Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung, die die Association Sports et Loisirs Culturels jedes Jahr am 1. Mai über die Wege der Region organisiert. Prüfen Sie vorab die aktuelle Ausgabe. Damit unterscheiden sich die beiden Angebote auch in der Planung: Die Wanderung ist an ein jährliches Datum gebunden, die Aktivitäten der Ferme Buissonnière an eine vorherige Terminvereinbarung.
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