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In Belleherbe beginnt ein Radparcours, mehrere Wanderrouten führen durch den Ort oder ordnen ihn in ihren Streckenverlauf ein. Dazu kommen eine Kirche mit mehreren Restaurierungsschichten, ein privat besessenes Haus traditioneller Bauweise und ein Einblick in die Käseherstellung. Für die Reiseplanung lohnt es sich, diese Angebote als unterschiedliche Schwerpunkte zu betrachten: Radfahren, Wandern, Baugeschichte oder regionale Lebensmittelverarbeitung.

Rad- und Wanderwege mit unterschiedlichen Maßstäben

Der Radparcours Le Pont Neuf führt von Belleherbe über Cour-Saint-Maurice zur Dessoubre bei Pont Neuf. Von dort folgt die Strecke dem Fluss flussaufwärts bis Gigot und verläuft anschließend weiter in Richtung Bretonvillers, Chamesey und Charmoille. Der beschriebene Verlauf verbindet Belleherbe mit mehreren Orten entlang der Radroute und gibt Radreisenden konkrete Etappenpunkte für die Orientierung.

Für eine mehrtägige Wanderung bietet der GR® de Pays Monts du Lomont einen klar bezifferten Rahmen: Die Route ist schwierig, sechs Tage lang und 118,3 Kilometer lang. Belleherbe ist die 22. Gemeinde auf diesem Weg. Anders charakterisiert ist Le prince de Belleherbe: Die Wanderroute erkundet beide Ufer der Dessoubre über aussichtsreiche Wege, Nebenstraßen und einige Felder. Beim GR stehen Länge, Dauer und Schwierigkeit im Vordergrund; bei Le prince prägen die Flussufer und der Wechsel der Wegarten das Bild.

Auch die Route Vallée et reculée du Dessoubre führt durch Belleherbe. Damit stehen mehrere benannte Routen zur Auswahl, ohne dass sie als ein gemeinsamer Streckenverlauf zu verstehen sind. Wegbedingungen und Routenangaben können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Informationen vor einer Tour.

Kirche und Baugeschichte

Die Kirche von Belleherbe wurde 1764 unter dem Patrozinium der Unbefleckten Empfängnis erbaut. Ihre Comtois-Kuppel ist mehrfach restauriert worden. Auch der Kreuzweg wurde vollständig restauriert; die Kirche erhielt 1995 eine neue Ausmalung. Baujahr und spätere Arbeiten geben zusammen ein konkretes Bild der örtlichen Kirchenbaugeschichte.

Ein weiteres Beispiel für lokale Bauweise ist die Maison Sorribès dite château. Das Gebäude mit quadratischem Grundriss wurde wahrscheinlich am Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und gilt als repräsentativ für die traditionelle Bauweise der Gegend. Es befindet sich in Privatbesitz. Die Bezeichnung und die Architektur ordnen das Haus als Bauwerk ein, begründen aber keine Annahme über eine Besichtigungsmöglichkeit.

Natur und Käseherstellung

Die Chapelle de Droitfontaine gehört zum Natura-2000-Netz. In ihren Dachböden und im Glockenturm lebt eine Kolonie von etwa 30 weiblichen Kleinen Hufeisennasen. Das ist ein bemerkenswerter Naturbezug für Belleherbe; zugleich ist der Standort empfindlich. Berücksichtigen Sie den Schutzstatus und behandeln Sie die Stätte mit Rücksicht.

Bei Les Fruitières du Plateau de Belleherbe erklärt der Käser Yves Boillon, wie er täglich die Milch verarbeitet, die von den 31 Mitgliedern der Genossenschaft geliefert wird. Damit steht neben den Routen und historischen Bauwerken auch die Herstellung eines regionalen Lebensmittels im Blickpunkt. Wer Belleherbe erkundet, kann so unterschiedliche Themen für den Aufenthalt gewichten, statt die Reise ausschließlich an einer Wanderung oder einem einzelnen Bauwerk auszurichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Marchaux, Montlebon, La Cluse-et-Mijoux, École-Valentin, Bart, Longevilles-Mont-d'Or, Geneuille, Montferrand-Le-Château

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Doubs.

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