Zum Inhalt

Bessoncourt lässt sich über unterschiedliche kulturhistorische Themen kennenlernen: die Kirche Sainte-Suzanne aus rosafarbenem Vogesen-Sandstein, das Fort Sénarmont und die Grottenbrunnen-Fontäne als Relikt eines ehemaligen Waschhauses. Jedes Bauwerk eröffnet einen eigenen Blick auf die Geschichte des Ortes – von Sakralbau und Befestigung bis zu früherer kommunaler Alltagsnutzung.

Kirche Sainte-Suzanne und ihre Geschichte

Die Kirche Sainte-Suzanne ist ein Bau des 19. Jahrhunderts aus rosafarbenem Vogesen-Sandstein. Sie wurde am Standort einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert errichtet; deren Wiederaufbau begann 1737. Die beiden Zeitangaben gehören somit zu unterschiedlichen Abschnitten der Baugeschichte: 1737 bezeichnet den Beginn des Wiederaufbaus der früheren Kapelle, nicht die Bauzeit der heutigen Kirche.

Auch die Orgel trägt eine eigene historische Datierung. Marc Garnier und Peter Meier, Orgelbau, restaurierten sie 2007. Neben dem Kirchenbau und der Geschichte der Kapelle ist damit eine konkrete Restaurierung Teil des kulturellen Bildes von Sainte-Suzanne.

Fort Sénarmont: Befestigung und Denkmal

Das Fort Sénarmont gehört zum Befestigungsgürtel von Belfort. Durch Erlass vom 13. Dezember 1995 wurde es einschließlich seiner Escarpenmauern und deren Kasematten in das ergänzende Verzeichnis der historischen Denkmäler aufgenommen. Der Eintrag benennt also neben dem Fort selbst auch diese baulichen Bestandteile.

Die aufeinanderfolgenden Modernisierungen machen das Fort zu einem Museum der Entwicklung der französischen Befestigung zwischen 1885 und 1918. Damit steht hier die Militärarchitektur im Mittelpunkt, während die Kirche Sainte-Suzanne einen anderen kulturhistorischen Schwerpunkt mit Sakralbau, Kapellengeschichte und Orgelrestaurierung setzt.

Eine Besichtigung des Forts ist aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung eines Mitglieds des Vereins möglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuelle Besuchsmöglichkeit und berücksichtigen Sie die Begleitbedingung bei Ihrer Planung.

Grottenbrunnen-Fontäne und frühere Alltagsnutzung

Die Grottenbrunnen-Fontäne in Bessoncourt ist ein erhaltenes Relikt des ehemaligen Waschhauses der Gemeinde und als historisches Denkmal klassifiziert. Die Fontäne stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird von einem Kreuz mit der Inschrift „1810“ bekrönt. Die Jahreszahl ist damit als Inschrift am Kreuz überliefert; die zeitliche Einordnung der Fontäne selbst bleibt das 19. Jahrhundert. Als ehemaliger Teil des Waschhauses verweist die Anlage auf eine frühere gemeinschaftliche Nutzung und ergänzt die Bau- und Militärgeschichte um ein Zeugnis des Alltags.

Der Circuit du fort de Bessoncourt

Der Circuit du fort de Bessoncourt verläuft am Fort de Bessoncourt entlang und durch die grünen Wälder des Haut-Bois. Seine Beschreibung verbindet damit einen Bezug zum Fort mit einer Landschaftsperspektive durch den Wald. Wer neben den kulturhistorischen Bauwerken auch eine Route im Grünen berücksichtigen möchte, kann diesen eigenen Schwerpunkt in die Planung aufnehmen. Prüfen Sie vor dem Start die Wegebedingungen.

Für die Auswahl des Schwerpunkts hilft die Unterscheidung der Themen: Sainte-Suzanne steht für Sakralbau und ältere Baugeschichte, Fort Sénarmont für die Entwicklung französischer Befestigung zwischen 1885 und 1918, die Fontäne für die frühere Nutzung des Waschhauses. Der Circuit ergänzt diese kulturhistorischen Themen um Waldlandschaft und Wegverlauf. So können Sie nach Interesse entscheiden, welche Aspekte Bessoncourts Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bourogne, Autrechêne, Lepuix, Lachapelle-Sous-Chaux, Rougegoutte, Belfort, Villars-Le-Sec, Essert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Territoire De Belfort.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.