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Bei einer Reise nach Rhêmes-Notre-Dame lassen sich Wander- und Wintertouren anhand ihrer konkreten Routenmerkmale unterscheiden. Der Rundweg Grand Rû verbindet einen ebenen Abschnitt entlang des Grand Rû mit einem anschließenden Abstieg nach Chaudanne. Für winterliche Unternehmungen kommen der präparierte und markierte Schneeweg Chanavey–Pellaud mit etwa sechs Kilometern sowie eine Schneeschuhwanderung, die Chaudanne erreicht und am Dorf entlang weiter in Richtung Pellaud führt, in Betracht. Der Eisfall „Sogno realizzato“ ergänzt die Auswahl, bildet sich aber nicht jedes Jahr.

Wandern am Grand Rû

Seine Routenführung hat zwei klar unterscheidbare Teile: Auf einem ebenen Abschnitt führt der Rundweg entlang des Grand Rû, anschließend steigt er zum Weiler Chaudanne ab. Der ebene Charakter gilt für diesen Abschnitt, nicht automatisch für die ganze Runde. Wenn Sie Ihre Wanderung anhand des Wegverlaufs planen, können Sie genau diesen Wechsel einbeziehen: erst die Passage am Grand Rû, danach der Abstieg zum Weiler. So wird deutlich, welcher Teil eben verläuft und wohin der Weg anschließend führt. Für die Tourenwahl ist diese Abfolge hilfreicher als eine pauschale Beschreibung des gesamten Rundwegs als eben.

Winterliche Wege unterscheiden

Der Schneeweg Chanavey–Pellaud ist präpariert und markiert und etwa sechs Kilometer lang. Die Längenangabe ist ungefähr; sie gibt eine Größenordnung für die Strecke. Als Schneeweg hängt er von saisonalen Schneeverhältnissen ab. Eine Schneeschuhwanderung im Valle di Rhêmes erreicht Chaudanne und führt am Dorf entlang weiter in Richtung Pellaud. Die Winteroptionen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Schneeweg können Sie sich an den Endpunkten, der ungefähren Länge, der Markierung und Präparierung orientieren; bei der Schneeschuhwanderung am Verlauf über Chaudanne weiter Richtung Pellaud. Wenn Ihnen eine angegebene Weglänge bei der Auswahl wichtig ist, bietet der Schneeweg mit rund sechs Kilometern einen Anhaltspunkt.

Eisfall: Bildung und Zustieg

Beim Eisfall „Sogno realizzato“ sind Bildung und Zustieg getrennt zu beachten. Der Eisfall bildet sich nicht jedes Jahr; wenn er das Hauptziel Ihrer Reise ist, beziehen Sie diese natürliche Unregelmäßigkeit in Ihre Planung ein. Der Zustieg von Chaudanne zum Eisfall dauert 20 Minuten. Bei Schnee kann ein Start in Rhêmes-Notre-Dame erforderlich sein. Die 20 Minuten beziehen sich auf den Zustieg ab Chaudanne; sie sind keine Zeitangabe für einen möglichen Start in Rhêmes-Notre-Dame. Berücksichtigen Sie bei der Planung daher sowohl die Eisbildung als auch den möglichen Startpunkt bei Schnee.

Länge und Zeit einordnen

Die beiden Zahlen sind nicht direkt vergleichbar: Rund sechs Kilometer bezeichnen die ungefähre Länge des Schneewegs, während 20 Minuten die Dauer des Zustiegs von Chaudanne zum Eisfall angeben. Die eine Angabe beschreibt eine Strecke, die andere ein Zeitmaß für ein bestimmtes Teilstück. Ordnen Sie die Minuten daher nur dem Zustieg ab Chaudanne zu und nutzen Sie die Kilometerzahl für den Schneeweg. So bleibt die Tagesplanung an die jeweils genannte Route und ihre eigene Bezugsgröße gebunden.

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