Zum Inhalt

Candiolo eröffnet mehrere Perspektiven für einen Aufenthalt: Der Naturpark Stupinigi erstreckt sich über das Gemeindegebiet, die Route Candiolo da Vedere kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden, und Bibliothek sowie Pfarrkirche bieten kulturelle und historische Anknüpfungspunkte. Für Ihre Planung hilft die Frage, ob Natur und Bewegung, Literatur und Veranstaltungen oder Baugeschichte im Vordergrund stehen sollen. So wählen Sie einen Schwerpunkt nach den Themen, die Sie auf Ihrer Reise näher kennenlernen möchten.

Der Naturpark als regionaler Rahmen

Der Naturpark Stupinigi erstreckt sich über die Gebiete der Gemeinden Candiolo, Nichelino und Orbassano. Candiolo ist damit Teil eines Schutzgebiets, das über den einzelnen Ort hinausreicht und einen regionalen Blick auf die Umgebung eröffnet.

Die Route Candiolo da Vedere

Die Route Candiolo da Vedere kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Für die konkrete Planung stehen damit zwei Bewegungsarten zur Wahl: Sie können die Route als Weg zu Fuß oder als Radtour angehen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Bedingungen und den Zugang, denn Route und Zugänglichkeit können sich ändern.

Kultur in der Biblioteca Enzo Biagi

Die Biblioteca Enzo Biagi in Candiolo bietet literarische Präsentationen und Kulturveranstaltungen für Erwachsene und Kinder. Damit steht neben Natur und Bewegung ein eigener kultureller Zugang zum Ort im Mittelpunkt. Wenn Sie bei der Reisezielwahl auch Literatur oder Veranstaltungen berücksichtigen, können Sie dieses Profil neben den geschichtlichen Themen einordnen.

Der Zugang zur Bibliothek ist während der Öffnungszeiten kostenlos. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten; einzelne Veranstaltungstermine können sich ändern. Wenn Sie gezielt wegen einer Präsentation oder Veranstaltung kommen möchten, berücksichtigen Sie deshalb sowohl die Besuchszeit als auch den konkreten Termin.

Kirchengeschichte und mittelalterliches Erbe

Die Pfarrkirche von Candiolo wurde 1713 errichtet und 1881 erweitert. Sie ersetzte eine ältere Pfarrkirche, die der Madonna della Spina geweiht war und 1713 abgerissen wurde. Die Jahreszahl 1713 markiert daher sowohl den Abriss des Vorgängerbaus als auch die Errichtung der heutigen Kirche; 1881 steht für eine spätere Erweiterung. So lässt sich die Baugeschichte als Abfolge von Vorgängerbau, Neubau und Erweiterung lesen. Der Malteserorden übte das Patronat über die Pfarrkirche aus und ergänzt diese Chronologie um eine historische Beziehung zur Kirche.

Das Castello di Parpaglia bildet einen anderen historischen Schwerpunkt. Es zählt zu den seltenen erhaltenen mittelalterlichen Anlagen in der vielfältigen Landschaft des Parks von Stupinigi. Die beiden historischen Themen unterscheiden sich: Die Pfarrkirche lässt sich über ihre Bauphasen und das Patronat einordnen, beim Castello stehen der mittelalterliche Bestand und die Parklandschaft im Vordergrund.

Weitere Reiseziele entdecken: Ala Di Stura, Sciolze, Coassolo, Bardonecchia, Chiesanuova, Trofarello, Montalenghe, Cumiana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.