Baugeschichte und Wasserbau stehen in Sangano neben lokalen Spezialitäten und einem Weg zum Monte Pietraborga. Der romanische Glockenturm, der später zur Verteidigungsanlage umgebaut wurde, eröffnet einen Zugang zur Geschichte des Ortes; die barocke Parrocchia di Sangano und das Val-Sangone-Aquädukt setzen andere kulturelle Akzente. Wer Zeit im Freien einplanen möchte, findet mit dem Weg zum Monte einen eigenen Schwerpunkt.
Bauwerke und Aquäduktgeschichte
Der Turm von Sangano war ursprünglich ein romanischer Glockenturm und wurde später zu einer Verteidigungsanlage umgebaut. Seine Geschichte verbindet damit zwei unterschiedliche Funktionen: den Glockenturm als ursprüngliche Bestimmung und die spätere Nutzung zur Verteidigung. Die Parrocchia di Sangano ergänzt diesen Blick auf die Baugeschichte mit ihrem Barockstil.
Die Parrocchia ist den Heiligen Solutor, Avventor und Oktavius geweiht. Die barocke Parrocchia di Sangano ist den Heiligen Solutor, Avventor und Oktavius geweiht. Die Kirche ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Wenn Sie auf diesen Zugang angewiesen sind, bestätigen Sie ihn vor Ihrem Besuch.
Auch das Val-Sangone-Aquädukt gehört zur örtlichen Geschichte. Seine Anlage wurde am 6. März 1859 eingeweiht. Die ersten Entnahmegalerien lagen bei Sangano nahe Trana am linken Ufer des Flusses Sangone.
Lokale Spezialitäten kennenlernen
Zur lokalen Esskultur gehören die Budin aus Sangano, die heute als Sanguinacci bezeichnet werden. Es handelt sich um Blutwürste aus Blut, Aromen und Gemüse, die wie Salami in Därme gefüllt werden. Daneben steht das Biscotto Sanganese: ein handwerklich hergestelltes süßes Gebäck aus Fumetto und Maismehl. Bei den genannten Spezialitäten reicht die Spannweite von einer Blutwurstspezialität bis zu einem süßen Gebäck.
Zu Fuß zum Monte Pietraborga
Ein breiter, gut begehbarer Weg führt zum Monte Pietraborga auf 925 Metern und verläuft entlang der Wasserscheide zwischen den Gemeindegebieten von Sangano und Trana. Vom Monte führt der Weg auf einer Schotterstraße bergab in Richtung der kleinen Siedlung Prese di Sangano auf 806 Metern. Unterwegs geht es durch Kastanien- und Obstbäume; in Prese kann man Wasser nachfüllen. Für Ihre Planung sind außerdem die beiden Höhenangaben der genannten Punkte hilfreich. Der Höhenunterschied zwischen den beiden genannten Punkten beträgt 119 Meter. Auch die Wegoberfläche unterscheidet die Streckenabschnitte: Zum Monte führt ein breiter, gut begehbarer Pfad, während der Weg bergab in Richtung Prese auf einer Schotterstraße verläuft.
Termin und Hotelsuche planen
Die Fiera Agricola di Sangano findet jährlich statt und wird gewöhnlich im April abgehalten. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an der Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstage.
Weitere Reiseziele entdecken: Lanzo Torinese, Bobbio Pellice, Bibiana, Alice Superiore, Nichelino, Busano, Chieri, Rivalta Di Torino
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.