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Auf der Hochebene von Ittiri treffen nuraghische Zeugnisse, Kirchenbau und Textiltradition auf eine Landschaft aus Seen, Gipfeln, Olivenhainen und Weinbergen. Der Ort erschließt sich über mehrere konkrete Themen: archäologische Anlagen, Baugeschichte, traditionelle Kleidung und Kulturveranstaltungen. Für Ihre Planung sind außerdem die Wegbeschreibungen zu archäologischen Orten und die Termine der Festivals wichtig.

Nuraghen und archäologische Orte

Im Gebiet von Ittiri umfasst der nuraghische archäologische Komplex 63 Nuraghen, zehn Dörfer, zwei Gigantengräber und einen wahrscheinlich heiligen Brunnen. Am Stadtrand von Ittiri befindet sich außerdem ein archäologischer Freilichtpark.

Sa Figu liegt vier Kilometer von Ittiri entfernt. Der Komplex umfasst elf Hypogäen, einen megalithischen Kreis und die Basis eines archaischen Nuraghen. Vom Heiligtum San Maurizio aus ist das archäologische Gebiet durch einen Aufstieg zum Gipfel erreichbar; prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort.

Der Nuraghe Majore ist gut erhalten und besteht aus einem mehrstöckigen Hauptturm sowie einem Seitenturm mit sorgfältig bearbeiteter Ziegelfassade. Die beiden Türme und ihre unterschiedlichen baulichen Merkmale geben dem Bau eine klar gegliederte Form.

Kirchen und Baugeschichte

Die Kirche San Pietro in Vincoli wurde wahrscheinlich über einem bestehenden römischen Tempel errichtet. Ihre Fassade wurde zwischen 1881 und 1895 im neoklassizistischen Stil aus rotem Trachyt wiederaufgebaut. Damit stehen eine mögliche römische Vorgeschichte und ein späterer, genau datierter Fassadenumbau im Mittelpunkt der Baugeschichte.

Nostra Signora di Coros geht in ihrer ursprünglichen Errichtung auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche weist romanische und gotische Architektur auf, die im Laufe der Zeit verändert wurde. Zusammen mit San Pietro in Vincoli bietet sie einen anderen zeitlichen Zugang: Hier prägen mittelalterliche Bauformen und spätere Veränderungen das Bild.

Hochebene und Wege

Ittiri liegt auf einer Hochebene in 450 Metern Höhe, zwischen Gipfeln wie dem 620 Meter hohen Monte Torru und den Seen Bidighinzu, Cuga und Temo. Olivenhaine und Weinberge prägen die Täler. So gehören neben den archäologischen Stätten auch die landwirtschaftlich geprägte Landschaft und ihre markanten Höhenzüge zum Charakter des Ortes.

Ein Nuraghe auf dem Monte Torru ist zu Fuß über die nördlichen Hänge des Berges erreichbar. Bei Sa Figu führt der beschriebene Zugang vom Heiligtum San Maurizio über einen Aufstieg zum Gipfel; beim Nuraghe auf dem Monte Torru sind die nördlichen Hänge der Orientierungspunkt. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort.

Textilien und Veranstaltungstermine

Ittiri ist für Textilien bekannt, darunter Teppiche und traditionelle Kleidungsstücke. Zur traditionellen männlichen Tracht gehören eine Kopfbedeckung, ein Hemd, eine Weste, Ragas, Hosen und Uose. Die benannten Bestandteile machen die Tracht zu einem konkreten Thema neben den archäologischen und kirchlichen Sehenswürdigkeiten.

Prendas de Ittiri ist ein Festival Ende März oder Anfang April, das dem lokalen Kunsthandwerk und lokalen Spezialitäten gewidmet ist. In Ittiri findet seit 1994 außerdem ein zweijährliches Trachyt-Festival mit Bildhauerwettbewerben statt. Die Veranstaltungen unterscheiden sich sowohl im zeitlichen Rhythmus als auch in ihrem Schwerpunkt. Wenn Sie einen Aufenthalt mit einem Festival verbinden möchten, prüfen Sie die jeweiligen Termine vor der Reise.

Praktische Zugangsorientierung

Für San Pietro in Vincoli sind ein rollstuhlgerechter Eingang und rollstuhlgerechte Parkplätze angegeben. Die Zugangsangaben wurden zuletzt am 28. Juni 2024 aktualisiert; prüfen Sie sie vor der Reise.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.

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