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Nulvi verbindet einen stillen Karfreitagsbrauch mit dem Candelieri-Fest, mit Kirchen und Klöstern im Ortszentrum sowie mit dem archäologischen Komplex Irru östlich des Ortes. Wenn Sie ein Hotel in Nulvi suchen, hilft es, zuerst den Reiseanlass festzulegen: Ein Fest verknüpft die Planung mit einem Termin, während Kirchen und Archäologie andere Schwerpunkte für einen Kulturaufenthalt setzen.

Religiöse Traditionen mit eigenem Zeitbezug

Zur Karwoche gehören in Nulvi am Karfreitag die sas Chircas mudas, eine stille Suche nach Maria. Der Brauch ist damit klar an einen bestimmten Tag gebunden; wenn gerade diese Tradition den Aufenthalt prägt, ist die Karwoche der passende zeitliche Bezugspunkt.

Das Candelieri-Fest gilt Fachleuten zufolge als eines der ältesten Feste der Insel. Besucher können unmittelbar daran teilnehmen. Ganzjährig werden die Candelieri in der derzeit profanierten Kirche San Filippo Neri verwahrt. Sa ‘Essida de sos Candhaleris ist ein religiöses Fest in Nulvi, das im August stattfindet. Karfreitag und August bieten damit unterschiedliche Zeitbezüge. Prüfen Sie den Termin vor einer Hotelbuchung, wenn eines der Feste den Ausschlag für Ihren Aufenthalt gibt.

Auch die traditionelle Kleidung gehört zur Kultur Nulvis: Der Ort hat einen großen Teil seiner Kleidung für Frauen und Männer bewahrt. Getragen wird sie bei feierlichen religiösen Anlässen und folkloristischen Veranstaltungen.

Kirchen und Klöster im Ortszentrum

Zu den besuchenswerten Kirchen im Ortszentrum zählen Nostra Signora del Rosario, San Giovanni und Santa Croce. Ebenfalls dort liegen Cunventu de subra mit der Kirche San Bonaventura und Cunventu de Josso mit Santa Tecla. So kommen im Zentrum einzelne Kirchen und Klosterorte als unterschiedliche Ziele für einen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt zusammen.

Der Klosterkomplex San Bonaventura umfasst eine Kirche und ein ehemaliges Franziskanerkloster. Bei den Einheimischen ist er als su cunventu ‘e subra („das obere Kloster“) bekannt. Die Bezeichnung unterscheidet ihn von einem anderen Kloster im unteren Teil des Ortes. Im Oratorium San Filippo Neri werden die als „Sos Candhaleris“ bezeichneten Traggestelle verwahrt.

Irru und Kirchen außerhalb des Ortszentrums

Etwa einen Kilometer östlich von Nulvi liegt der archäologische Komplex Irru. Er umfasst ein Nuraghe, ein Dorf und Gräber; zum Komplex gehört außerdem ein Kalkstein-Brunnentempel aus dem 10. bis 7. Jahrhundert v. Chr. Die Bestandteile machen Irru zu einem archäologischen Schwerpunkt, der sich thematisch von den Kirchen und Klöstern im Ort unterscheidet.

Außerhalb des bebauten Ortsgebiets liegen die ländlichen Kirchen Sant’Antonio Abate und die Kirche des Heiligen Geistes; dort befinden sich außerdem die Ruinen von San Lussorio und San Michele. Damit lassen sich für die Reiseplanung unterschiedliche räumliche Schwerpunkte auseinanderhalten: Kirchen und Klöster im Ortszentrum, Irru etwa einen Kilometer östlich sowie weitere benannte Kirchen und Ruinen außerhalb des bebauten Bereichs.

Weitere Reiseziele entdecken: Codrongianos, Padria, Ozieri, Bottidda, Sedini, Pattada, Marritza, Stintino.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.

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