Hochrindl bietet alpine Pisten, Langlauf und Wanderwege ebenso wie Erlebnispfade und kulturelle Ziele. Für die Planung sind vor allem die ausgewiesenen Schwierigkeitsgrade und Streckenlängen hilfreich: Sie unterscheiden etwa die leichte Anderleloipe I vom deutlich längeren Natur-Panoramawanderweg.
Wintersport: Pisten, Langlauf und Ausrüstung
Das Pistenangebot umfasst 20 km optimal präparierte Skipisten, von leichten Abfahrten für Anfänger bis zu schwierigen Pisten für Profis. Umfang und Präparierung können je nach Saison und Betriebsbedingungen variieren. Eine der Abfahrten, die „Krucken“, ist eine FIS-Strecke; dort finden regelmäßig Europa-Cup-Rennen statt. Damit finden sich im selben Skigebiet sowohl unterschiedlich eingestufte Pisten als auch eine Strecke mit regelmäßigem Renneinsatz.
Für den Langlauf ist die Anderleloipe I eine konkrete Option: Sie ist 3,5 km lang und als leicht eingestuft. Die Skischule Hochrindl bietet Angebote für Kinder und Erwachsene sowie für Anfänger und Fortgeschrittene. In der Skischule stehen außerdem moderne, gut gewartete Ski-, Snowboard- und Langlaufausrüstungen für unterschiedliche Ansprüche zur Verfügung.
Wandern zwischen unterschiedlichen Höhen und Strecken
Das Wandergebiet von Hochrindl reicht von 800 bis 2.441 m Seehöhe. Hochrindl liegt im Herzen des Natur- und Landschaftsschutzgebiets der Nockberge. Für konkrete Tourenangaben lohnt der Blick auf die Unterschiede zwischen den Wegen: Der Natur-Panoramawanderweg ist 13 km lang und nicht präpariert. Die Anderleloipe I dagegen ist mit 3,5 km deutlich kürzer und ausdrücklich als leicht eingestuft.
Erlebniswege und Angebote an der Herzl-Hütte
Der Erlebnisweg Zirbenzapfi beginnt bei der Herzl-Hütte. Dort erhalten Sie vorab Informationen und einen Wegplan. Beim Erlebnisweg König Waldgeist verbindet sich eine Märchenerzählung mit geschnitzten Holzfiguren, Erlebnisspielplätzen und Aussichtspunkten. An der Herzl-Hütte bekommen Sie vor dem Losgehen ein Märchenheft mit Wegbeschreibung und Rätsel. Die Hütte ist also für beide Wege ein nützlicher Bezugspunkt, allerdings auf unterschiedliche Weise: Beim Zirbenzapfi liegt dort der Beginn, beim König Waldgeist erhalten Sie das Material für den Weg.
Vor der Herzl-Hütte am Zirbenhang wurde außerdem ein Discgolf-Parcours eingerichtet. Damit steht neben den beiden Erlebnispfaden ein weiteres konkret benanntes Angebot im Bereich der Hütte. Wer die Aktivitäten auswählt, kann sich an ihrer unterschiedlichen Form orientieren: Wegplan und Streckenbeginn beim Zirbenzapfi, Märchenheft und Rätsel beim König Waldgeist sowie der Parcours vor der Hütte.
Bergkapelle und historisches Tatarmandl
Die Bergkapelle Hochrindl steht Besucherinnen und Besuchern zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung, etwa zur Einkehr, zum stillen Gebet oder für eine Andacht. Das hölzerne Tatarmandl an der Hochrindl Landesstraße markiert den Punkt, bis zu dem ein „Tatarenhaufen“ vorgedrungen ist. So umfasst das Angebot neben sportlichen Aktivitäten auch einen Ort der Andacht und ein hölzernes Denkmal mit einer konkreten historischen Deutung.
Eine kulinarische Entdeckung
Bei der Almmatura werden Biospezialitäten verkostet und erkannt. Auf der Liste stehen „Luftgeselchter“ Speck, Bündner Fleisch, Hauswürstl, „Glundner“ Käse, Bauernbutter, Bauernbrot, Most und „Zirbenkraft“. Das Angebot verbindet also das Probieren mit dem Erkennen der einzelnen Produkte und ergänzt die Wege, Pisten und kulturellen Ziele um einen eigenen kulinarischen Schwerpunkt.
Für Ihre Auswahl können Sie die konkreten Angaben gegeneinander abwägen: Bei der Loipe sind sowohl Länge als auch Schwierigkeitsgrad genannt; beim 13 km langen Natur-Panoramawanderweg ist die fehlende Präparierung ein eigenes Planungsmerkmal. Beim alpinen Skifahren kommen die Pistenstufen und die saisonal sowie betrieblich veränderliche Präparierung hinzu. Erlebniswege, Kapelle, Tatarmandl und Almmatura bieten dazu andere Arten, Hochrindl zu entdecken.
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