Zum Inhalt

Gmünd In Kärnten verbindet gut fassbare Stadtgeschichte mit ungewöhnlichen Kulturangeboten und Wanderoptionen. Eine weitgehend erhaltene Stadtmauer und vier erhaltene Tore stehen für das historische Profil, während Klanginstallationen, Kirchenbau und Wege am Rand zweier Schutzgebiete weitere Schwerpunkte setzen. Welche davon Sie vertiefen, hängt davon ab, ob Sie Baugeschichte und Kunst oder auch eine konkrete Wanderung in den Mittelpunkt stellen möchten.

Stadtgeschichte in Bauwerken

Die historische Handelsroute von Italien über den Katschberg nach Norden prägte Gmünd über Jahrhunderte. Von der Stadtmauer ist ein großer Teil erhalten, und auch alle vier Stadttore bestehen noch. Die Alte Burg wurde erstmals 1292 urkundlich erwähnt. Zusammen geben diese Orte und Daten dem historischen Profil der Stadt verschiedene Anknüpfungspunkte.

Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt spiegelt die Geschichte Gmünds seit dem 14. Jahrhundert wider. Sie wurde als gotische Hallenkirche mit einem mittleren Langschiff und zwei schmaleren Seitenschiffen erbaut und 1339 geweiht. Östlich der Kirche steht der Karner, ein zweigeschossiger Rundbau. Damit treten unterschiedliche architektonische Formen in den Blick: die Gliederung des Kirchenraums und der kompakte Rundbau des Karners.

Kunst, Klang und Stadtführung

Das Pankratium Gmünd, auch Haus des Staunens genannt, bietet eine inszenierte Reise durch eine visuell-akustische Wunderwelt. Zu den Installationen gehören Elemente, die sich drehen, bewegen oder fließen und Klänge erzeugen. Das Porsche Automuseum Gmünd ergänzt den kulturellen Themenbogen mit einer Sammlung von 40 Exponaten.

Der geführte Rundgang Künstlerstadt Gmünd ist ganzjährig möglich und vermittelt die Geschichte der Stadt sowie ihre kulturellen Angebote. Wenn Sie den Rundgang einplanen, prüfen Sie vorab die geltenden Buchungsmodalitäten.

Wandern am Rand zweier Schutzgebiete

Gmünd liegt am Rand des Nationalparks Hohe Tauern und des Biosphärenparks Nockberge. Der Ort ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen auf gut ausgeschilderten und angelegten Wegen und Pfaden. So lässt sich der kulturelle Schwerpunkt der Stadt um einen Ausflug ins Freie ergänzen, ohne dass dafür eine bestimmte Kombination von Wegen vorausgesetzt werden muss.

Eine konkrete Tour führt von der Stubeck Sonnalm zur Frido-Kordon-Hütte. Der Aufstieg dauert etwa drei Stunden, umfasst 900 Höhenmeter und gilt als mittelschwer. Diese Angaben bieten einen konkreten Anhaltspunkt für die Zeitplanung und unterscheiden die Tour von der allgemein beschriebenen Auswahl an Wanderwegen.

Saisonale und kirchliche Akzente

Das Erlebnisfreibad Gmünd ist ein saisonales Angebot und wird solarbeheizt. Zur Ausstattung gehören eine große Liegewiese, Kinderspielgeräte, eine Langrutsche, Schulterbrausen und Sprudel sowie ein separates Kinderbecken. Da sich die Betriebsdaten ändern können, prüfen Sie die Öffnungszeiten für den geplanten Besuch.

Ein kurzer Waldspaziergang führt zur Kalvarienbergkirche und an acht Kreuzwegstationen vorbei. Davon unterscheidet sich die jährliche Prozession: Sie findet am Pfingstmontag von der Stadtpfarrkirche zur Kreuzbichlkapelle statt; anschließend wird dort ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Während der Spaziergang eine eigene Wegoption ist, ist die Prozession an einen bestimmten Termin im Jahreslauf gebunden.

Weitere Reiseziele entdecken: Millstatt, Seeboden, Obergottesfeld, Malta, Pesenthein, Tschierweg, Flattach, Heiligenblut Am Großglockner

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spittal An Der Drau.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.