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Sankt Jakob Im Rosental liegt eingebettet zwischen der Bergkette der Karawanken und dem Stausee der Drau. Auch Wälder gehören zur Landschaft. Die Themen für einen Aufenthalt reichen von Wandern und Radfahren über Aktivitäten am Wasser bis zu Kirchen und regionalem Brauchtum. Für die Reiseplanung lohnt sich deshalb die Frage, ob Bewegung im Freien, Kultur oder Winterangebote den Schwerpunkt bilden sollen.

Wanderwege, Radroute und Drau-Stausee

In St. Jakob im Rosental gibt es viele gut markierte Wanderwege; auch Winterwanderwege gehören zum Angebot. Eine konkrete Verbindung für Wandernde ist der Zubringer Panoramaweg Südalpen: Er führt von St. Jakob im Rosental entlang der L56 nach Rosenbach. Der Panoramaweg verläuft von Rosenbach bis zur Kahlkogelhütte. Damit lässt sich der Wegabschnitt bei Rosenbach von der längeren Route unterscheiden.

Der Drau-Radweg ist 364 Kilometer lang und führt durch St. Jakob im Rosental sowie durch verträumte Aulandschaften. Der Drau-Radweg R1 verläuft ebenfalls durch die Gemeinde und ist als Qualitätsradroute mit fünf Sternen ausgezeichnet. Der Drau-Stausee bei St. Jakob ist etwa 12 Kilometer lang. Auf ihm kann man surfen und mit Ruderbooten fahren. Die beiden Längenangaben beschreiben also unterschiedliche Dinge: 364 Kilometer beziehen sich auf den Radweg, etwa 12 Kilometer auf den Stausee. So lässt sich die überregionale Radroute von der Wasserlandschaft am Ort unterscheiden.

Winterliche Möglichkeiten

Auch der Wintersport ist vertreten. Biathlon gehört zu den Hauptaufgaben des Leistungszentrums St. Jakob im Rosental. Das Zentrum betreibt einen Skilift; zu ihm gehört außerdem eine Langlaufloipe. Diese Angebote stehen neben den Winterwanderwegen und geben der kalten Jahreszeit einen eigenen Akzent. Wer den Aufenthalt in den Wintermonaten plant, kann so zwischen Wandern, Langlaufen und Biathlon unterscheiden, statt die verschiedenen Aktivitäten als ein einziges Angebot zu betrachten.

Kirchen, Wallfahrt und Brauchtum

Die Wallfahrtskirche Maria Elend ist eine breitgelagerte spätgotische Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und enthält einen gotischen Flügelaltar. Die Wallfahrtstage finden Jahr für Jahr statt; besonders hervorgehoben wird der 15. August, der Große Frauentag. Eine Gehstunde südlich der Ortschaft Maria Elend stehen am steilen Berghang unter dem Felsen des Bergabsturzes zwei kleine Kapellen. Die ältere und kleinere wurde 1731 errichtet, die größere 1751. Unterhalb der Bergkapellen befindet sich der Heilbrunnen, auch Christusquelle genannt, der über einer heilkräftigen Quelle errichtet wurde.

Die Pfarrkirche von St. Jakob im Rosental erzählt eine andere Baugeschichte: Nach dem Brand von 1972 wurde sie neu erbaut, während der spätgotische Chor erhalten blieb. Die Kirche besitzt Wandmalereien von Valentin Oman aus dem Jahr 1991. Lokales Brauchtum lässt sich bei zahlreichen Kulturveranstaltungen erleben; auch auf dem Wochenmarkt in St. Jakob im Rosental kann man ihm begegnen. Zusammen bieten Kirchen, Wallfahrt und Markt einen kulturellen Schwerpunkt, der sich klar von den Rad-, Wander- und Winterthemen unterscheidet.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Villach.

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