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In Eitweg kommen zwei unterschiedliche Interessen als Reiseanlass in Betracht: Klettern im nach Sektoren gegliederten Klettergarten und Kulturgeschichte, die an Eidstein, Oberem Pinzgerkreuz und der Überlieferung zum Namen Eidweg greifbar wird. Die Fakten bieten verschiedene Ansatzpunkte für die Planung; welcher Schwerpunkt passt, hängt davon ab, ob Sie lieber Kletteranlagen oder die Geschichte konkreter Orte in den Mittelpunkt stellen.

Klettergarten und Klettersteig

Der Klettergarten in Eitweg besteht aus sieben Sektoren, die von A bis G bezeichnet sind. Je nach Größe bietet jeder Sektor drei bis zehn Routen. Wer sich zunächst orientieren möchte, kann die Anlage anhand dieser festen Gliederung betrachten und zugleich berücksichtigen, dass die Routenzahl je Bereich variiert.

Zum Klettergarten gehört ein Klettersteig mit 100 Höhenmetern und einer Länge von etwa 200 Laufmetern. Die beiden Maße beschreiben Verschiedenes: Die Höhenmeter stehen für den Höhenunterschied, die Laufmeter für die ungefähre Streckenlänge. Bei einem Vergleich der Kletterangebote ergeben sich damit unterschiedliche Bezugspunkte: die Routenauswahl in den Sektoren und Höhe sowie Länge des Klettersteigs.

Eidstein und die Sage von Eidweg

Der Eidstein befindet sich an der nördlichen Ortseinfahrt von Eitweg. Er ist eine rund 1,20 Meter hohe Gattersäule mit einer durchgehenden Bohrung im unteren Drittel. Lage, Höhe und Form liefern konkrete Merkmale dieses benannten Steins. Für kulturinteressierte Reisende verbindet er so eine genaue Beschreibung mit einem festen Ort innerhalb Eitwegs.

Einer örtlichen Sage zufolge wurde Eitweg ursprünglich Eidweg genannt, weil Fremde vor dem Aufstieg zur Burg Hartneidstein einen Eid ablegen mussten. Die Erzählung verbindet einen Ortsnamen mit einer Handlung und dem Aufstieg zur Burg; dabei ist sie als Sage einzuordnen. Sie bietet einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte als die Maße und Form des Eidsteins: Hier steht eine überlieferte Erklärung für den Namen im Mittelpunkt.

Das Obere Pinzgerkreuz

Das Obere Pinzgerkreuz liegt an der Koralpen Panoramastraße, ein kleines Stück oberhalb von St. Ulrich. Neben der Straße steht es an einer Stelle mit direktem Blick auf den Ort und die Kirche. Früher war es ein beliebter Treffpunkt und Rastplatz für Menschen, die von St. Ulrich und Eitweg in Richtung Goding unterwegs waren. Lage und frühere Nutzung ergänzen einander: Der Blick beschreibt den Standort, während die Rastfunktion den Bezug zu den Reisenden festhält.

Hinweis zur Burgruine Hartneidstein

Bei der Burgruine Hartneidstein ist Vorsicht geboten: Sie befindet sich teilweise in einem gefährlichen Zustand. Prüfen Sie die Bedingungen vor einem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: St. Ulrich, Weinebene, Preitenegg, Framrach, Kalchberg, Lavamünd, Sankt Margarethen Im Lavanttal, Sankt Gertraud

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wolfsberg.

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