Zum Inhalt

Staatz bietet mehrere klar unterscheidbare Gründe für einen Aufenthalt: die Felsenbühne mit regelmäßigem Musicalprogramm, die Burgruine aus dem 11. Jahrhundert, die Propstei-Pfarrkirche und eine Kellergassenrunde mit Ausblicken. Dazu kommen Weine der Staatzer Winzer. Wer ein Reiseziel nach Kultur, Landschaft oder Genuss auswählt, kann diese Themen gegeneinander abwägen und den eigenen Schwerpunkt setzen.

Felsenbühne, Burgruine und Kirche

Die Felsenbühne Staatz verfügt über 1.200 Sitzplätze und zählt zu den größten Open-Air-Bühnen Österreichs. Sie liegt am Fuß einer steil aufragenden Klippe; dort werden regelmäßig Musicals aufgeführt. Auch die Entwicklung der Bühne ist ein eigener Teil ihrer Geschichte: Von 1987 bis 1998 fanden Karl-May-Festspiele statt, im Sommer 2000 wechselte das Programm zum Musical. Die Anlage wurde systematisch zu einer modernen Open-Air-Bühne umgebaut. So können Sie die Spielstätte sowohl über ihr regelmäßiges Musicalprogramm als auch über diesen Wandel einordnen.

Die Burgruine Staatz entstand im 11. Jahrhundert. Von Mai bis Oktober finden begleitete historische Wanderungen zur Ruine statt. Sie beginnen jeden Sonntag um 15 Uhr, ausgenommen am jeweils letzten Sonntag des Monats. Wenn Sie die Führung einplanen, berücksichtigen Sie diese Ausnahme bei der Wahl des Termins und prüfen Sie ihn vor der Anreise. Damit lässt sich ein konkreter zeitlicher Anhaltspunkt in die Besuchsplanung aufnehmen.

Die Propstei-Pfarrkirche Staatz zum Hl. Martin bietet einen anderen Zugang zur Geschichte. Sie ist im neoromanischen Stil mit byzantinischen und maurischen Elementen gestaltet und wurde 1907 eingeweiht. Im Kirchenraum befinden sich historische Grabplatten, teils aus dem Mittelalter, die mit den einstigen Bewohnern von Burg und Schloss Staatz verbunden sind. Die Kirche kann bis auf Höhe der ersten Bankreihe betreten werden. Wenn Sie die Besichtigung gezielt einplanen, prüfen Sie den Zugang vorab. Architektur, Grabplatten und die Verbindung zur Burg- und Schlossgeschichte bilden unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kulturellen Aufenthalt.

Staatzer Berg und Kellergassenrunde

Der Staatzer Berg ist eine steil aufragende Kalkklippe inmitten eines sanften Hügellandes. Bei der Staatzer Kellergassenrunde ist er ein ständiger Begleiter und Bezugspunkt für Weit- und Ausblicke. Die Runde führt durch vier Kellergassen: „Schlichtenberg“ in Kautendorf, „Auberg“ in Enzersdorf, „Trift“ in Waltersdorf und „Loamgstettn“ in Ameis. So erschließt sich die Landschaft über mehrere benannte Orte und Blickbezüge. Während bei der Burgruine die Geschichte und der festgelegte Termin der geführten Wanderung im Vordergrund stehen, setzt die Kellergassenrunde einen Schwerpunkt auf Landschaft und Ausblicke.

Wein und praktische Orientierung

Die Weine der Staatzer Winzer können Sie bei den Heurigen und auch im historischen Schlosskeller verkosten. Damit ergänzt ein konkreter kulinarischer Schwerpunkt die Kultur- und Landschaftsthemen; für die Verkostung stehen zwei unterschiedliche Orte zur Wahl.

Für den Besuch der Felsenbühne gibt es am Ortsbeginn von Staatz einen kostenlosen Parkplatz. Von Mistelbach kommend liegt er rechts; bis zur Felsenbühne sind es von dort etwa 600 Meter. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, helfen diese Angaben bei der Orientierung auf dem Weg zum Veranstaltungsort.

Weitere Reiseziele entdecken: Neudorf Bei Staatz, Laa An Der Thaya, Pellendorf, Bockfließ, Ottenthal, Wildendürnbach, Eichenbrunn, Diepolz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mistelbach.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.