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Zwettl-Niederösterreich bietet für einen Kulturaufenthalt mehrere Zugänge: historische Bauwerke, Kunst im Stadtgebiet und Wege mit unterschiedlichen Themen. Der Zusammenfluss von Kamp und Zwettl prägt die Natur rund um die historische Stadt und bildet eine besondere Tallage. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie zwischen Stadtgeschichte, Spaziergängen zu Kunstwerken, thematischen Wanderwegen und der Klosterlandschaft unterscheiden. So reicht das Spektrum von Bauwerken und Kunst im Stadtgebiet bis zu Themen, die sich mit der Landschaft rund um Zwettl befassen.

Stadtgeschichte in Rathaus, Mauer und Brunnen

Im Alten Rathaus am Hauptplatz ist das Zwettler Stadtmuseum untergebracht. Das Gebäude ist im Kern gotisch und zählt zu den ältesten Bauten der Stadt. Dort können Sie die Vergangenheit Zwettls selbstständig erkunden, einen Audioguide nutzen oder nach vorheriger Anmeldung an einer professionellen Führung teilnehmen. Davon zu unterscheiden ist der kostenlose Hearonymus-Audioguide: Er führt per GPS durch Zwettl und ist auf Deutsch, Englisch und Tschechisch verfügbar. Damit stehen für die Stadtgeschichte sowohl ein Angebot im Museum als auch eine GPS-geführte Erkundung durch Zwettl zur Verfügung.

Zwettls bauliche Bezugspunkte reichen von der 917 Meter langen Stadtmauer, die ab dem 13. Jahrhundert erbaut wurde, über die 1727 errichtete Dreifaltigkeitssäule bis zum Hundertwasserbrunnen. Dieser wurde 1994 der Öffentlichkeit übergeben und ist seitdem ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Stadt. Der zeitliche Bogen führt damit von der mittelalterlichen Befestigung bis zu späteren Bauwerken, die jeweils eigene Bezugspunkte für die Stadtgeschichte bilden.

Kunst und Themenwege

Der Skulpturenweg Zwettl verbindet 16 Skulpturen im Stadtgebiet und führt durch und um die Stadt. Der Kunstbezug ist hier der prägende Schwerpunkt. Daneben gibt es Themenwanderwege als Rundwanderwege zu Wald, Bier, Stein, den zwei Flüssen und Kräutern. Zum Wanderangebot gehört auch der zertifizierte Wanderweg „Auf Hundertwassers Spuren“ im Kamptal. Die Wege unterscheiden sich damit nach ihrem Bezugspunkt: Kunstwerke im Stadtgebiet, ein thematisch benannter Rundweg oder ein zertifizierter Weg im Kamptal. Das hilft Ihnen, die Art des Spaziergangs oder der Wanderung nach dem gewünschten Thema auszuwählen, ohne die Angebote als eine einzige Route zu behandeln.

Klosterlandschaft und regionale Themen

Die zisterziensische Klosterlandschaft von Zwettl, auch „Cisterscapes“ genannt, können Sie mit der kostenlosen App „Actionbound“ über digitale Führungen und Rätselrallyes erkunden. Auch per Fahrrad lässt sich die Klosterlandschaft erkunden; dabei können Sie den weitläufigen Einfluss der Mönche rund um das Kloster entdecken. Das 1,5-stündige Programm „Die lieben Nachbarn“ ist ein Spaziergang durch Zwettl und thematisiert die Beziehung zwischen dem Kloster Zwettl und der Stadt. Es setzt damit einen eigenen Schwerpunkt: Anders als die digitale oder radbezogene Erkundung richtet sich dieser Spaziergang auf das Verhältnis von Kloster und Stadt.

Eine multimediale Ausstellung im Besucherzentrum Zwettl veranschaulicht die Bedeutung der Teichwirtschaft sowie die Rolle des Stiftes Zwettl als eines der frühesten Zentren der Karpfenteichwirtschaft im Waldviertel. So kommt zur Bau- und Klostergeschichte ein regionalgeschichtlicher Schwerpunkt hinzu: die Karpfenteichwirtschaft. Auch das Bierbrauen hat in Zwettl seit Jahrhunderten Tradition; außerdem gehört ein Bier-Rundwanderweg zum Themenangebot. Damit begegnen Ihnen sowohl regionale Geschichte als auch thematisch angelegte Wege, ohne dass dafür ein einzelner Ausflugsschwerpunkt gesetzt werden muss.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zwettl.

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