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Dauersdorf hat zwei konkrete Bezüge für eine Entdeckungsreise: Ein Bereich der Kremsauen gehört zur Katastralgemeinde Dauersdorf in der Gemeinde Nußbach, und der Benedikt-Pilgerweg OÖ führt von Schlierbach über Dauersdorf nach Nußbach. So lässt sich der Ort sowohl über seinen Bezug zu einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet als auch über den Verlauf einer benannten Route einordnen.

Kremsauen und Pilgerweg in Dauersdorf

Die Kremsauen sind in den Gemeinden Nußbach und Schlierbach als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dazu gehört auch ein Bereich in der Katastralgemeinde Dauersdorf, die zur Gemeinde Nußbach zählt. Wer sich für die Kremsauen interessiert, findet damit einen konkreten Anknüpfungspunkt in Dauersdorf. Die genaue Einordnung in Katastralgemeinde und Gemeinde hilft, den Naturbezug des Ortes zu erfassen.

Auch der Benedikt-Pilgerweg OÖ verläuft durch Dauersdorf: Seine Route führt von Schlierbach über den Ort nach Nußbach. Für die Reiseplanung ist das eine andere Art von Orientierung als die Schutzgebietsausweisung: Hier steht der Verlauf einer Strecke durch mehrere Orte im Mittelpunkt.

Für die Etappe des Benedikt-Pilgerwegs OÖ von Schlierbach bis Kremsmünster ist die Anreise über die Pyhrnbahn möglich. Haltestellen gibt es in Schlierbach, Kirchdorf/Krems und Micheldorf. Diese Bahninformation bezieht sich auf die genannte Etappe.

Wandern in Nußbach: der Nussgeistweg

Eine weitere, genauer beschriebene Wanderung führt durch Nußbach: Der Nussgeistweg verläuft vom Dorfplatz zur Aussichtswarte Weiß’n am Sattl. Er ist als mittelschwer eingestuft, dauert 3,5 Stunden und weist 300 Höhenmeter auf. Damit sind für diese Wanderung sowohl ein Zeitrahmen als auch ein Höhenprofil benannt – hilfreiche Eckdaten, wenn Sie verschiedene Aktivitäten für Ihren Aufenthalt abwägen.

Auf dem Nussgeistweg kommen Sie an typischen Vierkanthöfen vorbei und steigen durch ein Waldgebiet auf einer Forststraße zum Forsthaus „Sattl“ auf. Der Weg führt außerdem über einen Höhenrücken mit Blick auf das Augebiet im Naturschutzgebiet „Kremsauen“ und das Rückhaltebecken „Kremsau“. Die Aussichtswarte „Weiß’n am Sattl“ liegt auf 763 Metern Seehöhe; von dort sind Gebirgszüge bis ins Hausruck- und Mühlviertel zu sehen. So verbindet die Wegbeschreibung ländliche Hofarchitektur, Waldabschnitte und weite Ausblicke.

Der Nussgeistweg führt auch nach Wimberg. Dort wird die Besichtigung der 1852 errichteten Wimberg-Kapelle empfohlen, die dem Heiligen Kreuz geweiht ist. Ein weiterer Naturbezug in Nußbach: Im westlichen Teil des Ortes können im Naturschutzgebiet Kremsauen seltene Vögel beobachtet werden. Diese Hinweise ergänzen die Wanderung um eine Kapelle und eine mögliche Naturbeobachtung, ohne dass beides mit einer bestimmten Besuchsdauer verbunden ist.

Genuss und Unterkunftsplanung

In Nußbach bietet die Mostkellerei Höllhuber Hofverkauf und individuelle Verkostungstermine für Gruppen ab zehn Personen an. Wenn eine Verkostung zu Ihren Reiseplänen passt, berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Termins die genannte Mindestgruppengröße. Der Hofverkauf und die Gruppenverkostung sind eigenständige Genussangebote in Nußbach.

Die Bahnangaben beziehen sich auf die Etappe Schlierbach–Kremsmünster.

Weitere Reiseziele entdecken: Haselböckau, Etzelsdorf, Schweizersberg, Spital Am Pyhrn, Inzersdorf Im Kremstal, Kremsmünster, Obergrünburg, Rosenau Am Hengstpaß.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kirchdorf An Der Krems.

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