Für Göfis stehen Natur, Archäologie und weitere Besucherangebote als unterschiedliche Reiseinteressen zur Wahl. Das Naturschutzgebiet Gasserplatz führt in ein ausgewiesenes Moorgebiet; die Heidenburg verbindet Spuren aus mehreren Epochen mit verschiedenen Bauresten. Die Ruine Sigberg ergänzt den Geschichtsschwerpunkt, während der Sunnahof Alpaka-Wanderungen und Führungen anbietet. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen planen, die Sie besonders interessieren.
Moorgebiet und Erholungsbereich am Gasserplatz
Das Naturschutzgebiet Gasserplatz ist ein Feuchtgebiet und als Flach- und Zwischenmoor ausgewiesen. Seltene Moorpflanzen finden dort Lebensraum. Diese Merkmale geben dem Naturthema in Göfis einen konkreten Fokus: Moorlandschaft und Pflanzenwelt stehen hier im Mittelpunkt. Der südliche Bereich des Gasserplatzes ist als Erholungsbereich zum Verweilen gestaltet. Sie erreichen ihn über die Landesstraße von Göfis-Hofen in Richtung Feldkirch. Wenn Sie sich besonders für Feuchtgebiete interessieren, bietet der Gasserplatz damit einen klaren Anknüpfungspunkt für Ihre Auswahl der Ausflugsziele.
Heidenburg: verschiedene Epochen und Bauformen
Die sogenannte Heidenburg liegt auf einem östlich von Göfis gelegenen Höhenrücken. Dieser wurde von der Bronzezeit bis in die römische Epoche und erneut im Hochmittelalter genutzt. Die zeitliche Abfolge umfasst damit ältere Nutzungsphasen und einen weiteren Bezug zum Hochmittelalter. An der Südkuppe trug die Heidenburg eine spätrömische Befestigung, die in mindestens zwei Bauphasen ausgebaut wurde.
Auf der Nordkuppe befinden sich die Reste einer mittelalterlichen Burg. Dazu gehören ein schwach rechteckiger, bergfriedartiger Turm mit verhältnismäßig großer Mauerstärke und eine polygonale Ringmauer. Die Zuordnung nach Kuppen hilft bei der historischen Einordnung: Die Südkuppe steht für die spätrömische Befestigung, die Nordkuppe für die mittelalterlichen Burgreste. Wenn Sie sich für Archäologie interessieren, finden Sie hier also sowohl unterschiedliche Bauformen als auch klar unterscheidbare Zeitstellungen.
Ruine Sigberg und Sunnahof
Die Ruine Sigberg liegt oberhalb des Illübergangs zwischen Frastanz und Göfis. Zwischen 2001 und 2008 wurde sie viermal saniert; bei der Ruine wurde außerdem ein Freizeitgelände geschaffen. Im Vergleich zur Heidenburg, deren Nutzungsphasen und Baureste verschiedenen Epochen zugeordnet sind, kommt bei Sigberg auch die jüngere Sanierungsgeschichte in den Blick. Die beiden Orte bieten damit unterschiedliche Zugänge zum Thema Geschichte.
Im Sunnahof in Göfis werden Alpaka-Wanderungen und Führungen angeboten. Außerdem gibt es dort das Angebot „Schule am Bauernhof“. Die Formate unterscheiden sich: Sie können sich für eine Wanderung mit Alpakas, eine Führung oder das benannte Bildungsangebot interessieren. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.
Anreise und Unterkunftssuche planen
Die Buslinie 67 verkehrt vom Bahnhof Feldkirch über Göfis zum Bahnhof Rankweil und zurück. Wenn Sie diese Verbindung nutzen möchten, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.
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