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Künten liegt im Bezirk Baden im Reusstal zwischen Baden und Bremgarten. Die Gemeinde verbindet eine abwechslungsreiche Uferzone an der Reuss mit Waldgebieten, Naturbeobachtung und Spuren der Ortsgeschichte. Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Künten suchen, lässt sich das Reiseziel über zwei Blickrichtungen einordnen: Natur rund um Reuss und Wälder oder die Geschichte von Kirche, Mühle und früherer Besiedlung.

Reussufer und Naturraum

Die Uferzone der Reuss in Künten ist ein abwechslungsreiches und attraktives Naherholungsgebiet. Ein eigener Naturschwerpunkt liegt in der «Alten Reuss» im Grenzbereich zwischen Eggenwil und Künten-Sulz. Das Naturschutzgebiet ist als Auengebiet von nationaler Bedeutung und als Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung geschützt. Die Alte Reuss bietet zudem Gelegenheit, seltene Tierarten zu beobachten.

Draussen unterwegs

In den Waldgebieten Talhau, Hau und Brandholz bieten sich Möglichkeiten zum Spazierengehen, Biken und Joggen. Das unterscheidet sie vom saisonalen Baden in der Reuss: Die Wälder stehen für Bewegung, während der Fluss im Sommer ein beliebtes Badeziel ist. Prüfen Sie vor dem Schwimmen die örtlichen Wasserbedingungen.

Kirche und Mühle: unterschiedliche Zeitmarken

Die Pfarrei Heiligkreuz Künten wurde 1901 als eigenständige Pfarrei errichtet. Die heutige Heiligkreuzkirche weihte Bischof Franziskus von Streng am 30. Mai 1965 feierlich ein. Die beiden Daten bezeichnen unterschiedliche Schritte: 1901 die Errichtung der Pfarrei, 1965 die Einweihung der heutigen Kirche. An der Mühlegasse 2 steht die Mühle, ein integral geschütztes Denkmal von nationaler Bedeutung. Ihre Grundstruktur reicht vermutlich ins 17. Jahrhundert zurück; in der Mühle ist ein weitgehend erhaltenes Triebwerk aus dem 19. Jahrhundert vorhanden. Bei der Kirche ist das Einweihungsdatum genau festgehalten, während die Datierung der Mühlen-Grundstruktur ausdrücklich eine Vermutung bleibt. Die Kirche setzt einen religiösen, die Mühle einen technischen Schwerpunkt in der Ortsgeschichte.

Ältere Siedlungsspuren

Ein Grabhügel auf der Lebern bei Sulz gilt als Zeugnis einer deutlich früheren Besiedlung. In Künten und Sulz wurden Reste einer römischen Siedlung gefunden, darunter Münzen, Scherben sowie Bronze- und Eisengeräte. Im Mittelalter stand das Gemeindegebiet im Herrschaftsbereich der Habsburger; der grösste Teil der niederen Gerichtsbarkeit lag beim Kloster Hermetschwil. Diese Herrschaftsverhältnisse ergänzen die Baugeschichte um die mittelalterliche politische Ordnung. Die Ortsnamen Sulzo und Chünten werden erstmals um 1160 in den «Acta Murensis» erwähnt. Diese erste Erwähnung datiert die Namen, nicht die älteren archäologischen Spuren. Zusammen führen die Angaben von archäologischen Siedlungsspuren über mittelalterliche Herrschaft und Ortsnamen bis zu den späteren Bau- und Kirchendaten.

Praktischer Planungspunkt

Die Waldhütte Künten kann seit dem 27. Oktober 2025 von der Bevölkerung gemietet werden. Wenn diese Mietmöglichkeit für Ihren Aufenthalt relevant ist, prüfen Sie vorab die Buchungsbedingungen.

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