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Eine markierte Familienrunde führt in Vuadens von einer Seite des Bachs Aune zur anderen: Der Sentier des Sorcières ist 4,5 Kilometer lang und verbindet Bewegung mit einer Sage über zwei Hexen. Dazu kommen eine Schneeschuhroute durch Weiden und Wälder, regionale Gerichte und historische Spuren vom römischen Erbe bis zur Käseproduktion. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Vuadens können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, welche dieser Seiten Sie besonders interessiert.

Wege und Sagen rund um Vuadens

Der Sentier des Sorcières ist eine markierte Familienrunde von 4,5 Kilometern. Sein Verlauf führt von einem Ufer des Aune-Bachs zum anderen. Mit der Runde verbunden ist die von Jean-Jean Déforel geschaffene Hexensage über Philomène und Phénomène. So gehören ein konkreter Weg und eine lokale Erzählung zusammen, ohne dass daraus eine längere Wanderplanung werden muss. Wegzustand und Unterhalt können sich ändern; prüfen Sie diese vor dem Aufbruch.

Eine andere Art, die Umgebung zu erleben, bietet der Schneeschuhweg Les Colombettes. Die Familienrunde führt durch die umliegenden Weiden und Wälder und dauert ungefähr eineinhalb Stunden. Unterwegs eröffnen sich Ausblicke auf das Château de Vaulruz sowie auf La Berra (1.719 m), den Gros Brun (2.104 m) und die Dent de Vounetse (1.812 m). Die beiden Runden sind unterschiedlich beschrieben: Beim Sentier des Sorcières ist die Streckenlänge angegeben, bei Les Colombettes die ungefähre Dauer. Das hilft bei der Wahl zwischen einer Runde mit Sagenmotiv und einer Schneeschuhroute mit benannten Aussichtspunkten.

Für Wanderungen ist auch die Cabane des Portes ein möglicher Ausgangspunkt; die Einrichtung gilt als leicht zugänglich. Da sich Zugangsregelungen saisonal ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Bedingungen vor dem Besuch zu prüfen. Wer sich für Mountainbike-Angebote interessiert, findet mit «Le Tour de La Gruyère» eine weniger anspruchsvolle Wanderroute, die auch mit dem E-Bike befahren werden kann.

Geschichte zwischen Kirche, Manoir und römischer Villa

Die Geschichte von Vuadens lässt sich an verschiedenen Bauwerken und Entdeckungen ablesen. Die Fundamente einer römischen Villa kamen gegen Ende des 20. Jahrhunderts bei der Erweiterung des Hofes Morand in Le Briez zum Vorschein. Zur Villa gehörten beheizte Räume und ein Becken. Diese Details geben der römischen Vergangenheit einen konkreten Rahmen, während der Fundort zugleich an die spätere Nutzung des Hofes gebunden bleibt.

Das Manoir diente bis 1885 als Gasthaus und Schule. An seiner Fassade sind die Wappen von Savoyen, Greyerz und Freiburg in den Stein eingemeißelt. Auch die erste Kirche erzählt von einer längeren Ortsgeschichte: Ihr Bau begann ab 1602, geweiht wurde sie am 5. Februar 1615. Wer sich für unterschiedliche historische Schichten interessiert, kann diese Daten mit den älteren römischen Spuren und den späteren Entwicklungen der Gemeinde verbinden.

Ein weiterer historischer Ort sind die Colombettes. Die Einrichtung war ab 1840 für ihre Bäder bekannt; später kamen Milch- und Molkenbäder hinzu. In Vuadens wurde außerdem von 1830 bis 1910 Stroh geflochten. Diese Arbeit verschaffte den Familien ein zusätzliches Einkommen. Die beiden Beispiele zeigen verschiedene Seiten der lokalen Geschichte: Bäder als frühere Nutzung und ein Handwerk, das zum Lebensunterhalt beitrug.

Käse, Küche und lokale Produktion

Käse gehört ebenfalls zum Bild von Vuadens. Die Molkerei verarbeitet etwa 3,5 Millionen Liter Milch und beherbergt rund 4.000 Käselaibe, überwiegend Gruyère. Wer mehr über das Handwerk erfahren möchte, kann bei der Fromagerie de Vuadens nach Vereinbarung eine geführte Betriebsbesichtigung anfragen. Dabei werden die Traditionen des Handwerks vorgestellt; stimmen Sie den Termin vorab mit der Fromagerie ab.

Auch die industrielle Geschichte ist mit Milch verbunden: Die Guigoz-Fabrik nahm 1914 im Ortszentrum den Betrieb auf und stellte Milchpulver her, das in mehr als 50 Länder exportiert wurde. Dieser Abschnitt ergänzt die heutige Bedeutung der Käseproduktion um eine andere Geschichte der Verarbeitung und des Handels.

Für regionale Küche stehen verschiedene konkrete Hinweise bereit. Das La Croix-Blanche serviert unter anderem Fondue moitié-moitié, Fondue mit Vacherin und Landschinken. Das Hôtel-Restaurant ist zugleich ein geschütztes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, dessen historische Fassadendekorationen erhalten geblieben sind. Ô Colombettes bietet traditionelle Freiburger Gerichte mit saisonalen Produkten. Auf der Terrasse der Pinte des Colombettes reicht der Blick über das grüne Greyerz bis zum Moléson. Die Angaben zu Küche, Architektur und Aussicht bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Planung, ohne dass sie ein einziges Besuchsprogramm voraussetzen.

Landschaft und Ankunft planen

Zum Gemeindegebiet gehören 28 private und kommunale Alpenweiden, überwiegend im Gebiet der Alpettes und im Trême-Tal. Für die Ankunftsplanung ist der Bahnhof Vuadens-Sud ein konkreter Orientierungspunkt: Dort gibt es Fahrradabstellplätze sowie einen P+Rail-Parkplatz mit zwei Stellplätzen. So lassen sich die Landschafts- und Ortsgeschichtsthemen mit praktischen Informationen zur Anreise verbinden, während die Wahl der Unterkunft in Vuadens von den eigenen Interessen für Wege, Küche oder Geschichte ausgehen kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Villarvolard, Pringy, Broc Fr, Echarlens, Montbovon, Crésuz, Jaun, Pont-En-Ogoz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Greyerz.

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