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Elm verbindet verschiedene Reiseanlässe: Wintersport im Schneesportgebiet, Bergwege mit unterschiedlichen Planungsmöglichkeiten sowie Landschafts- und Kulturthemen. Für die Wahl des passenden Schwerpunkts zählen vor allem die Saison und die Zeit, die Sie für eine Wanderung einplanen möchten.

Wintersport und Aktivitäten in Ämpächli

Das Schneesportgebiet Elm bietet auf über 40 Kilometern präparierter Pisten Möglichkeiten zum Skifahren, Carven und Snowboarden. In der Kinder-Arena im sonnigen Ämpächli lernen die kleinsten Gäste ihre ersten Schwünge; der Winterbetrieb ist saisonal. Direkt beim Bergrestaurant Ämpächli liegt das Kinderparadies mit Attraktionen wie Riesentrampolinen, einer Zipline, einem Streichelzoo, einer Goldmine und einem Baumhaus. Einzelne Anlagen können sich ändern.

Zum Goldwaschen stehen Kindern ein kostenloses Goldsieb und eine Schale zur Verfügung. In zwei grossen Holzbecken sind Nuggets im Sand vergraben. Auch diese Beteiligungsmöglichkeiten können sich ändern. Eine andere Art von Aktivität ist die vier Kilometer lange Mountaincart- und Trottinettstrecke der Sportbahnen Elm: Sie führt von Ämpächli zur Talstation. Die Öffnungszeiten können sich ändern.

Bergwege mit unterschiedlichem Zeitrahmen

Der 84 Kilometer lange Sardona-Welterbe-Weg, die SchweizMobil-Route Nr. 73, führt durch die Gegend rund um die Tschingelhörner zwischen Elm und Flims. Er besteht aus sechs Etappen und lässt sich für Zwei- oder Dreitagestouren anpassen. Damit ist ein mehrtägiger Rahmen ausdrücklich möglich, ohne dass dafür alle sechs Etappen in einer einzigen Tour geplant werden müssen. Die Bedingungen auf Wanderwegen können variieren; informieren Sie sich vor dem Start über die aktuellen Verhältnisse.

Eine weitere Tour ist der Höhenweg Obererbs–Ämpächli. Der grösste Teil des Weges verläuft im Freiberg Kärpf, dem ältesten Wildschutzgebiet Europas. Beim Vergleich der beiden Wege stehen damit unterschiedliche Angaben im Vordergrund: Für den Sardona-Welterbe-Weg sind Etappen und Zwei- oder Dreitagestouren beschrieben, beim Höhenweg die Lage im Wildschutzgebiet.

Bergpanorama und Übergänge

Von Elm bietet sich eine Rundsicht auf die Berggruppen des Hausstocks, des Vorab und der Sardona. Auf 982 Metern über Meer gilt Elm als höchstgelegene Talgemeinde des Kantons. Der Ort ist zudem Ausgangspunkt verschiedener kleinerer Alpenübergänge sowie des Panixerpasses. Die Ausblicke und Übergänge geben der Landschaft eine andere Perspektive als die konkreten Streckenangaben der Wanderwege.

Kulturgeschichte im Ort

Durch ein Felsenfenster am Grossen Tschingelhorn scheint zweimal im Jahr die Sonne direkt auf den Kirchturm von Elm. Im ehemaligen Stationsgebäude zeigt das Sernftalbahn-Museum die Ausstellung «Ein Bergtal in Bewegung». Auf dem Areal fährt bei trockener Witterung eine SeTB-Gartenbahn für Jung und Alt. Die Sernftalbahn bestand von 1905 bis 1969.

Am Weg ins Elmer Hinterland steht das 1557 erbaute Haus zum Gemsjäger. Eine Mauerpartie des Hauses stammt aus dem 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Unweit davon, an der Sandgasse, stand möglicherweise ein Wohnturm von säckingisch-habsburgischen Amtsleuten. Die vorsichtige Einordnung dieses möglichen Wohnturms ist wichtig: Er wird als nahe gelegen beschrieben, nicht als Teil des Hauses.

Wenn Sie Elm als Ziel für eine Übernachtung in Betracht ziehen, helfen diese Unterschiede bei der Planung: saisonaler Wintersport, ein für zwei oder drei Tage anpassbarer Fernwanderweg oder ein Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Panorama und Kulturgeschichte. So lässt sich der Reiseanlass eingrenzen, bevor Sie die passende Unterkunft suchen.

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