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Uznach lässt sich über unterschiedliche Themen entdecken: das Riet mit Möwenweiher, die Storchenkolonie und historische Bauten. Dazu kommen Wanderwege und kulturelle Angebote. Bei der Planung können Sie Naturbeobachtung, Wege und Ortsgeschichte unterschiedlich gewichten, statt den Besuch auf eine einzige Sehenswürdigkeit auszurichten.

Landschaft, Störche und Wanderwege

Uznach liegt an der Schnittstelle des Mittellandes mit dem Alpenraum und gehört zur Linthebene sowie zum voralpinen Hügelland. Im Zentrum liegt das Riet mit dem Möwenweiher, ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Die Storchenkolonie Uznach befindet sich hinter der Kreuzkirche und wird das ganze Jahr über von rund 30 Störchen bewohnt. Dort werden auch ganzjährig Führungen angeboten. Prüfen Sie die aktuellen Führungsarrangements vor dem Besuch.

Im Buechwald gibt es zahlreiche beschilderte Wanderwege, darunter den Panoramaweg. Uznach verfügt außerdem über ein gut ausgebautes Wanderwegnetz mit zahlreichen Anschluss- und Rundwegrouten. Damit stehen unterschiedliche Wegtypen zur Auswahl; eine konkrete Rundroute ist nicht die einzige Möglichkeit, die Wanderwege des Ortes zu berücksichtigen.

Stadtgeschichte und Bauwerke

Die Stadtchronik verzeichnet die Gründung Uznachs in den Jahren 1228–1229 und die Burg Uznaberg für den Zeitraum 1234–1268. Die Ruine Uznaberg wurde von den Grafen von Toggenburg erbaut; von der einstigen Anlage sind nur wenige Mauerreste erhalten. Im Raum „Alt Uznach“ des museUm Uznach sind Fundgegenstände und ein Originalstich zur Burg zu sehen. Der Eintritt ins Museum ist während der regulären Öffnungszeiten kostenlos. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den veröffentlichten Museumsplan für 2026.

Auch die Sakralgeschichte umfasst mehrere Epochen: Zwischen 1200 und 1300 stand in Uznach eine romanische Kirche im Zentrum einer Großpfarrei; die Michaelskapelle wurde 1317 gegründet. Die Stadtchronik verzeichnet den Bau der neuen gotischen Pfarrkirche, der Kreuzkirche, für 1494–1505 sowie den Bau der St.-Josefskapelle im Jahr 1664. An der Kreuzkirche fallen das bemerkenswerte Portal zur Sakristei und das zierliche Sakramentshäuschen mit dem Uznacher Wappen auf. Eine noch frühere Spur ist die urkundliche Erwähnung der karolingischen Galluskirche in Uznach im Jahr 856.

Weitere Details verbinden Gebäude und Ortsgeschichte. Das Haus Falken blieb vom Stadtbrand in der Schreckensnacht vom 18. auf den 19. August 1762 verschont. Die Wirtschaft zum Hof ist Uznachs ältestes gut erhaltenes Landhaus und stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; unter dem Vordach des gestrickten Holzbaus ist die Jahreszahl 1730 sichtbar. Die Häuserreihen an der Obergasse wurden südwärts auf der Stadtmauer errichtet.

Kultur, Märkte und Anreise

Der Kulturtreff Rotfarb bietet in Uznach ein kulturelles Programm, dessen Ausgestaltung sich im Lauf der Zeit verändert. Zu den wiederkehrenden Märkten gehören der Töniermarkt im Januar, der Maimarkt und der Klausmarkt Ende November. Die konkreten Marktdaten können je nach Jahr variieren; prüfen Sie Termine daher passend zu Ihrem Besuch.

Für die Anreise gibt es Zugverbindungen bis Mitternacht sowie Linthbus-Verbindungen in alle Richtungen. Prüfen Sie die genauen Fahrpläne, wenn Sie Ihre An- und Abreise planen. Wer Uznach mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet die Rundtour Farner: Sie beginnt am Bahnhof Uznach, ist 40 Kilometer lang und verläuft auf der Veloroute Nr. 481. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Routeninformationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ernetschwil, Benken, Weesen, Amden, Eschenbach, Schänis, Goldingen, Gommiswald.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: See-Gaster.

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