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Olten verbindet Stadtgeschichte mit unterschiedlichen Kulturangeboten: Im Haus der Museen stehen Archäologie, Geschichte und Naturgeschichte nebeneinander; Altstadt und Schweizer Schriftstellerweg eröffnen weitere Zugänge. Als Kleinstadt im Schweizer Mittelland ist Olten zugleich Zentrum einer prosperierenden Agglomeration. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zwischen den Angeboten der Stadt und den Landschaften der Region zu unterscheiden.

Museen: Archäologie, Geschichte und Kunst

Das «Haus der Museen» umfasst das Naturmuseum Olten, das Historische Museum Olten und das Archäologische Museum des Kantons Solothurn. Inhaltlich reicht das Spektrum von archäologischen Hinterlassenschaften aus dem Kanton über die Geschichte Oltens und des Kantons von den Anfängen bis heute bis zur Naturgeschichte und Biodiversität auf lokaler, regionaler und kantonaler Ebene. Das Archäologische Museum präsentiert vielfältige Hinterlassenschaften aus 80.000 Jahren Vergangenheit. Im Historischen Museum kommen interaktive Stationen sowie Hör- und Videodokumente zum Einsatz.

Das Kunstmuseum Olten setzt einen eigenen Akzent: Seine Sammlung Schweizer Kunst hat überregionale Bedeutung. Zur Sammlung gehört auch die Oltner Disteli-Sammlung, die mehr als die Hälfte des erhaltenen Œuvres des Künstlers umfasst. Wer sich für Kunst interessiert, findet damit neben den archäologischen, historischen und naturgeschichtlichen Themen einen weiteren Grund, Olten als Kulturziel zu betrachten.

Altstadt und Stadtturm

Oltens historische Altstadt verfügt über eine ausgedehnte autofreie Flanierzone mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Läden. Der Stadtturm wurde 1521 durch Konrad Gibelin von Solothurn als Glockenturm der ehemaligen Stadtkirche errichtet. Nachdem die baufällige Kirche 1844 abgerissen worden war, blieb der Turm als Zeit- und Glockenturm stehen. So lassen sich an einem Bauwerk unterschiedliche Abschnitte der Stadtgeschichte nachvollziehen.

Eine historische Altstadtführung erzählt unter anderem Geschichten über den mittelalterlichen Stadtturm, den prächtigen «Rathskeller» und die Alte Holzbrücke. Der Rathskeller war ein Gaststall aus dem 19. Jahrhundert; die Alte Holzbrücke wurde 1803 erbaut.

Literarischer Spaziergang und Angebote für kleine Kinder

Der Schweizer Schriftstellerweg bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Geschichten unterwegs zu erleben. Seine Standardroute umfasst acht Stationen und dauert rund 45 Minuten. Daneben verfügt der Weg über rund 70 Hörstationen mit QR-Codes; die einzelnen Geschichten dauern jeweils zwei bis vier Minuten. Der Schriftstellerweg ist an 365 Tagen im Jahr jederzeit kostenlos begehbar. Bei der Zeitplanung können Sie also zwischen der ungefähren Dauer der Standardroute und den kurzen Geschichten an den Hörstationen unterscheiden.

Auch für Kleinkinder gibt es ein konkretes Angebot: Im Naturmuseum Olten finden «Zwergliführungen» für Kinder bis vier Jahre und ihre Begleitpersonen statt. Prüfen Sie vor der Reise die Termine, damit Sie das Angebot passend einplanen können.

Stadtgeschichte, Bahn und Landschaften der Region

Olten entwickelte sich im Mittelalter am Standort einer Brücke über die Aare und wuchs im 19. Jahrhundert als Eisenbahnstadt rasch weiter. Der Bahnhof gilt als bedeutender Eisenbahnknoten der Schweiz und liegt am Schnittpunkt der Bahnlinien nach Zürich, Basel, Bern und Luzern. Diese Städte sind mit dem Zug innerhalb von 30 Minuten erreichbar. Für Ihren konkreten Reisetag lohnt sich ein Blick in den Fahrplan.

Auch die Landschaftsthemen reichen über das Stadtbild hinaus. In der Region Olten gibt es Juraweiden, idyllische Aarestrände, tiefe Schluchten, sprudelndes Wasser und aussichtsreiche Berge. Schöne Orte in der Region lassen sich mit dem E-Bike oder aus eigener Kraft bequem erreichen. Das ergänzt den städtischen Schwerpunkt um eine andere Art, die Gegend wahrzunehmen, ohne dass daraus eine feste Ausflugsfolge entsteht.

Weitere Reiseziele entdecken: Kappel, Gretzenbach, Schönenwerd, Hägendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Olten.

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