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Fehren ist eine politische Gemeinde im Bezirk Thierstein des Kantons Solothurn in der Schweiz. Für einen Aufenthalt bieten drei öffentliche Walking- und Joggingrouten, Landschaftspunkte und Ortsgeschichte unterschiedliche Schwerpunkte. Wer den Besuch plant, kann abwägen, ob Streckenlänge, Aussicht und Naturraum oder religiöse und geschützte Ortsobjekte stärker interessieren. Als geografische Orientierung liegt Fehren in Luftlinie etwa 6,5 km ostsüdöstlich der Stadt Laufen.

Walking- und Joggingrouten planen

Die drei öffentlichen Walking- und Joggingrouten sind zwischen 4 und 8 km lang. Sie führen durch Wälder und über die Hügel der Gemeinden Fehren, Breitenbach, Büsserach und Meltingen. Insgesamt reicht ihr Verlauf damit über Fehren hinaus; zugleich bietet die Spannweite von 4 bis 8 km einen konkreten Vergleich für die gewünschte Streckenlänge. Start und Ziel der Routen sind mit dem Postauto über die Haltestellen Post oder Steinenbühl gut erreichbar. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Anreise, damit Sie den Zugang zu Ihrer gewählten Route einplanen können.

Landschaft und Orientierung

Fehren liegt auf etwa 587 m ü. M. auf einer Anhöhe am Nordfuss des Mettenbergs, an einem zum Laufener Becken abfallenden Hang. Das Fehrenchänzeli bietet Aussicht auf das Laufener Becken und ergänzt die Lagebeschreibung um einen konkreten Aussichtspunkt. Die Eiche auf dem östlichen Hügel gilt als Wahrzeichen Fehrens: Das Fehrenchänzeli steht für den benannten Blick auf das Becken, die Eiche für einen örtlichen Orientierungspunkt.

Das Gemeindegebiet umfasst einen Teil des nördlichen Jura und reicht im Osten bis zum Ibach. Zwischen Mittlerberg und Eichlenberg liegt dort ein schluchtartiges Tal. Auch die Flächennutzung vermittelt eine Perspektive auf das Gemeindegebiet: 2014 entfielen 53 % der Fläche auf Landwirtschaft und 30 % auf Wald und Gehölze. Der Landwirtschaftsanteil war damit in diesem Jahr grösser als der Anteil von Wald und Gehölzen.

Der Ibach und seine Lebensräume

Der Ibach ist ein unberührter Bach im Schwarzbubenland des Kantons Solothurn. Auen, Quellen und vielfältige Lebensräume bieten Flora und Fauna wertvollen Rückzugsraum. Am 18. September 2025 übergaben WWF und River Pearls Association Fehren und weiteren Gemeinden die Nominierung des Ibachs für das River Pearl PLUS-Label. So gehören zur Landschaft Fehrens neben Anhöhen und dem Tal am östlichen Gemeindegebiet auch die Lebensräume am Ibach.

Kirche und geschützte Ortsobjekte

In Fehren steht die moderne Kirche St. Ottilia. Eine frühere Kapelle wurde 1902 erbaut und der heiligen Ottilia geweiht. Damit stehen eine frühere Kapelle mit Baujahr und Widmung sowie die moderne Kirche als unterschiedliche bauliche Bezugspunkte nebeneinander. Kantonal geschützt sind der Dorfbrunnen an der Brunngasse und das Steinkreuz Steinenbühl an der Hauptstrasse. Ihre jeweiligen Ortsbezeichnungen helfen, die beiden geschützten Objekte voneinander zu unterscheiden.

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